O, Jerusalem

On the Way to the Kotel - Shavuot 2005Anmerkung AhuvaIsrael: Ich bin danbar dafür, dass ich diesen Beitrag von Stewart Weiss in der deutschen Übersetzung aus der “KarmelChronik” übernehmen konnte. Mir bleibt zu diesem exzellenten Beitrag nur ein Wort aus Sacharia 12,  2 Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle …Völker ringsumher, und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. 3 Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.

Die Erfüllung dieses prophetischen Wortes hat sich zu Keiner Zeit als vor dieser. in der wir sind, abgespielt. Sie spielt sich jetzt vor unser aller Augen ab –  gleich, ob eine vom GOTT der Heiligen Schrift abgefallene Welt es sehen will oder nicht! Darum: der GOTT Israels ist nicht der Gott – Allah – des Islam! – Fotos: AhuvaIsrael

Den Link zum Englischen Original habe ich gefunden: O, Jerusalem

Von Stewart Weiss

Aus „Karmels Chronik“ – 12/2014

In diesen Tagen werden zwei entscheidende Kämpfe in unserer heiligen Hauptstadt ausgetragen.

Der erste ist, natürlich, der fortlaufende Straßenkrieg zwischen den israelischen Sicherheitskräften und Hunderten von. verhüllten Rowdys, die tagtäglich von palästinensischen Politikern und Geistlichen aufgehetzt und angestiftet werden, alle denkbaren Mittel einzusetzen, um für chaotische Zustände zu sorgen. Das ist keine neue Erscheinung, sondern nur das neueste Kapitel in einem100 Jahre langen arabisch-israelischen Krieg gegen jegliche jüdische Anwesenheit im Nahen Osten. Die gegenwärtige Folge spielt sich nun einmal gerade in Jerusalem ab.

Vergesst es, dass der Koran nicht ein einziges Mal Jerusalem erwähnt (im Gegensatz zu hunderten von Malen im Tanach (Altes Testament)). Vergesst auch, dass nicht ein einziger arabischer Leiter – nicht einmal die saudischen “Wächter” der islamischen heiligen Stätten – sich die Mühe machte, Jerusalem während der 19-jährigen jordanischen Okkupation der Stadt zu besuchen. Erst jetzt, nachdem die Juden nach Jerusalem zurückgekehrt sind, das sie wiedervereinigt und verjüngt haben, schreien die Moslems plötzlich, wie wichtig die Stadt für das islamische Leben ist, und klagen über ihre “Schändung” durch die “unreinen” Juden.

Aber dies ist nur einer der Kriege, die ausgefochten werden. Der andere, der vielleicht noch tragischer ist, ist der interne jüdische Konflikt über das Recht der Juden, auf den Tempelberg (Har Habayit) hinaufzugehen. Die (orthodoxe) Haredi-Welt schlägt eine harte Linie ein, eine starre Haltung gegen Juden, die den Tempelplatz betreten, weil sie an der langjährigen Meinung festhält, dass die ewige Heiligkeit des Tempelplatzes verletzt wird, wenn Juden dort umhergehen (sie könnten ja auf die Stätte des Allerheiligsten treten). Das Oberrabbinat gibt deshalb immer wieder Erklärungen heraus, die es als “große Sünde” bezeichnen, den Platz zu betreten. 

Auf der anderen Seite der Debatte stehen zahlreiche führende Rabbiner aus dem national-religiösen Lager, die unerschütterlich daran festhalten, dass das Betreten des Tempelplatzes nicht nur erlaubt ist, sondern sogar eine religiöse Verpflichtung, die nach speziellen religiösen Richtlinien ausgeführt werden sollte.

Ihr geistlicher Ratgeber in diesem Glauben war der inzwischen verstorbene Rabbiner Shlomo Goren, der der erste Oberrabbiner der israelischen Streitkräfte (IDF) war – von 1948 bis 1968 – und von 1973 bis 1983 als der aschkenasischer Oberrabbiner diente. Rabbi Goren war einer der ersten, der die Westmauer (Klagemauer) nach ihrer Befreiung im 6-Tage-Krieg von 1967 erreichte; und er erreichte fast Unsterblichkeit, als er ins Shofarhorn blies und proklamierte: “Der Tempelberg ist in unserer Hand!”

Rabbi Goren, der ein einzigartiger, talmudischer Gelehrter war, beharrte standhaft darauf, dass wir zwar nicht sicher wissen, wo der genaue Platz des Allerheiligsten war (der natürlich nicht von gewöhnlichen Juden betreten werden durfte). dass wir aber eindeutig die Plätze kennen. wo er nicht war – und jene Plätze müssten von gläubigen Juden besucht werden. Er nannte auch Maimonides und Nachmanides als große Thora-Gelehrte, die dort vor langer Zeit gebetet hatten. Zu diesem Zweck organisierte er am 15. 8. 1967 sogar eine Gebetsversammlung auf dem Tempelplatz (nur wenige Monate nach dein 6-Tage-Krieg) und fertigte eine genaue Skizze an, die zeigte, welche Plätze ein Jude betreten durfte und welche nicht. Er forderte zudem, eine Synagoge auf dem Tempelplatz zu bauen – ein Ruf. der auch heute wieder häufiger zu hören ist.

Gewisse hervorstechende Punkte in dieser Debatte scheinen mir besonders zu sein:

- Die Behauptung, dass eine jüdische Anwesenheit auf dem TempeIplatz islamische Sensibilitäten “entzündet” und Unheil einlädt, ist nicht aufrichtig. Während dieser Platz heute für sie tatsächlich im Brennpunkt stehen mag, so war es letzte Woche die Straßenbahn, und morgen kann es das Malha-Einkaufszentrum sein. Was sollen wir tun, wenn sie plötzlich an der Westmauer einen Massenaufruhr veranstalten oder bei den Patriarchengräbern (in Hebroii) – zwei andere Stätten, von denen sie behaupten, dass sie ausschließlich islamische Heiligtümer seien? Sollen wir auch dort jüdische Anbetung verbieten?

- Die gegenwärtige Situation, bei der die israelische Regierung den islamischen Wakf (religiöser Rat) als “Herrn” des Berges ermächtigt hat hat und wobei ein Jude, der ihn betritt, aufgrund einer Liste kontrolliert und identifiziert wird, ob er nicht vielleicht ein “Provokateur” ist, und darin von einem jüdischen Polizisten grob verwarnt wird, nicht zu beten und nicht einmal seine Lippen zu bewegen, solange er sich auf dein Tempelberg aufhält, ist völlig, irrsinnig. Sie degradiert und entwürdigt die jüdischen Bürger nicht nur – und stärkt die islamische Position, dass sie, dass sie nicht die geistigen Erben dieses Landes sind -, sondern straft auch die Behauptung Lügen, dass wir das Recht aller Religlonen respektieren, an ihren heiligen Stätten beten zu dürfen.”

- Die Aufforderung von Mitgliedern unseres Rabbinats, uns vom Tempelplatz fernzuhalten, untergräbt unseren Anspruch auf das Land und unsere Legitimität als Staat. Sie ermutigt aber die extremen Elemente der islamischen Bevölkerung. Deren mörderische Aktivitäten seit Generationen durch ständig wiederholte Schlagworte – wie „Die Juden haben unser Land gestohlen“ – genährt werden.

Israels -Mandats-PeriodenDie Juden haben sich seit dem ersten Moment an Jerusalem geklammert, als Abraham seinen Sohn Isaak zur Opferung auf den Berg Moriah führte, – ein Akt der Hingabe, der der Stätte ewige Heiligkeit verlieh und als Grundlage für den Bau der beiden heiligen Tempel diente. Wir haben unzählige fremde Länder und Eroberer gesehen, die Jerusalem einnahmen, von den Babyloniern, zu den Griechen, Römern, Mosiems, Kreuzfahrern, Mamelucken, Türken und Engländern. Doch zu allen Zeiten und wo immer wir auf diesem Planeten lebten, verloren wir niemals die Verbindung zur Heiligen Stadt, physisch oder geistig. Wir wendeten uns in Richtung Jerusalem, wenn wir dreimal täglich darum beteten, dorthin zurückzukehren; bei jeder Hochzeit, jeder Beschneidung, jedem Pessach-Seder und beim letzten Gebet am Großen Versöhnungstag (Yom Kippur) erinnerten wir uns an Jerusalem.

Yerushalayim The Center of the WorldUnd wir werden ganz gewiss auch jetzt nicht straucheln, nachdem wir zurückgekehrt sind und unsere einzigartige Hauptstadt wieder aufgebaut haben – den Edelstein des Nahen Ostens. das Auge des Universums, den Scheideweg der Geschichte, den Ort, wo Mensch und Gott sich treffen. Anders als in den letzten 2.000 Jahren stehen wir nicht mehr mit dem Rücken zur Wand. Jetzt schauen wir mit hoch erhobenem Haupt auf die (West-)Mauer <>

“DU SOLLST FÜR IMMER ISRAEL HEIßEN“

Yehudit Tayar Ariel 2001Anmerkung AhuvaIsrael: Wer kann es besser beschreiben als Yehudit Tayar? Ich bin dankbar, dass ich sie im Sommer 2001 persönlich kennenlernen durfte. Sie ist eine Veteranin der Sprecher der Siedlungsbewegung und lebt in Samaria mit ihrem Ehemann und Familie. So sage ich an dieser Stelle: herzlichen Dank, liebe Yehudit für Dein großartiges Statement der Wahrheit und für die Zurschaustellung der Dämonisierung  Israels durch die gesamten Ländervertretung innerhalb der UNO. Wie gut, dass wir wissen können, dass der HEILIGE ISRAELS sich nicht spotten lässt! – Foto: AhuvaIsrael in Ariel, Shomron 7/2001

Von Yehudit Tayar

Aus „Karmel“ – Neues aus Israel – Dezember 2014

Wie surrealistisch ist unsere Wirklichkeit hier in Israel? Nein, ich denke nicht an die Wahlen, die bevorstehen – obwohl man viel darüber sagen könnte. Ich beziehe mich jetzt auf die tägliche Realität, dass die Juden immer wieder in ihrer eigenen Heimat angegriffen werden-, dass wir unsere Kinder beschützen müssen – und natürlich auch die Erwachsenen – vor Terrorangriffen mit Steinwürfen, Brandbomben, Autos, Raketen, Granaten und anderen Geschossen -, die hauptsächlich von Arabern kommen, die unsere Nachbarn slnd.

Wie surrealistisch ist unsere Wirklichkeit hier in Israel? Nein, ich denke nicht an die Wahlen, die bevorstehen – obwohl man viel darüber sagen könnte. Ich beziehe mich jetzt auf die tägliche Realität, dass die Juden immer wieder in ihrer eigenen Heimat angegriffen werden-, dass wir unsere Kinder beschützen müssen – und natürlich auch die Erwachsenen – vor Terrorangriffen mit Steinwürfen, Brandbomben, Autos, Raketen, Granaten und anderen Geschossen -, die hauptsächlich von Arabern kommen, die unsere Nachbarn sind.

Es ist so leicht, die Schuld dafür Israel zu geben und der “Frustration” der Araber, die keinen Staat haben – keinen Staat!? Was ist aber mit den 24 arabischen Staaten, von denen die meisten eifrig damit beschäftigt sind, ihre eigenen Völker anzugreifen und zu ermorden – statt sich um die wichtigen Aufgaben zu kümmern, die zu einem Land gehören. wie Erziehung/Ausbildung Wohlfahrt und Menschenrechte, aber das ist nicht auf ihrer Agenda, und ihr anklagender Finger weist nur auf die “Okkupation” hin.

Wie tragisch ist es doch, dass die Welt die Wahrheit und Realität der Situation ignoriert! Wie tragisch für die Araber, die zusammen mit uns in Israel leben dürfen, hier Arbeit finden, eine Ausbildung erhalten und gleiche Rechte haben – sogar innerhalb der Regierung -, anstatt sie zum Besten für das Volk einzusetzen, versuchen ihre sog. Leiter nur, Israel und das jüdische Volk zu zerstören.

Die fortgesetzte Aufhetzung zur Ermordung von Juden und die falschen Anklagen, dass wir, das jüdische Volk, unsere heiligste Stätte, den Tempelberg, verunreinigen oder zerstören wollen, sind obszön und geisteskrank, aber werden von der Welt als Wahrheit akzeptiert, weil das ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Angriffe gegen Israel zu rechtfertigen.

Die UNO und ihre Unterorganisation, die UNRWA, haben sich besonders gegenüber Israel der Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Der Gebrauch von UNRWA-Einrichtungen, sowohl in Israel als auch in arabischen Gebieten wie Gaza, zur Unterbringung von Terrorzellen und Raketen, zur Aufhetzung ihrer Schüler, zur Verherrlichung von Terroristen, und ihre fortgesetzte Fälschung der Verzeichnisse über die sog. Flüchtlinge von 1948 ist eine der größten Lügen, die die Welt aber ruhig akzeptiert.

Was aber ist mit den „modernen Flüchtlingen” aus Ländern wie Syrien, Irak usw? Sie sind unwichtig, weil es wirklich schwierig ist, sogar für die UNO und UNRWA, Israel für ihr Leiden, Misshandlungen, Morde und Vergewaltigungen usw. verantwortlich zu machen. All das geschleht, während Israel fortfährt, verwundeten Syrern oder Gaza-Arabern humanitäre lebensrettende Hilfe zu gewährleisten, einbegriffen sogar Terroristen von innerhalb und außerhalb Israels. Natürlich auf unsere Kosten!

Die Entschlossenheit der USA und anderer Nationen, Israel noch in ein weiteres “Friedens-Abkommen” zu drängen, wobei sie 2 Staaten für 2 Nationen fordern, beruht auf der absichtlichen Ignorierung der Realitäten, dass auch schon vor der Gründung des Staates Israel in 1948 und ganz gewiss vor dem 6-Tage-Krieg voll 1967 Juden von den Arabern in Israel angegriffen und ermordet wurden. Was für eine Entschuldigung gab es dafür? Oh, ich vergaß, schon unsere Existenz allein rechtfertigte in den Augen der Welt, dass wir ermordet wurden – sogar noch nach dem Holocaust und der systematischen Verfolgung und Vernichtung von 6 Mio. Juden, während die ganze Welt ihre Türen verschloss, so dass unsere Familien nicht entkommen konnten. Und die Briten kämpften gegen die jüdische Einwanderung ins Land Israel, dem einzigen Zufluchtsort, der für gefährdete Juden die Rettung bedeutete.

Es ist aber unser ewiges Heimatland, und ganz gleich. welchen Druck, welchen Drohungen oder Gefahren wir begegnen, so müssen wir unsere Entschlossenheit zusammenraffen, unseren ewigen Glauben an den G’tt Israels, und auf jede mögliche Weise dafür kämpfen. Das einzige Heimatland, das wir, das jüdische Volk, haben, zu beschützen

Aber nun zurück zu den Wahlen, die uns schon wieder bevorstehen: Ich bete täglich zu HaShem, dass er uns Leiter gibt, die Seinen NAMEN, unsere Thora, unser Land und unser Volk beschützen – und das wir als Seine Boten würdig sein mögen. dasselbe zu tun. <>

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag fördert den Terror

Den Haag - Internationaler Gerichtshof - Foto: Vincent van Zeijst

Den Haag – Internationaler Gerichtshof – Foto: Vincent van Zeijst

UN-Media WatchAnmerkung AhuvaIsrael: Wie der “internationale Gerichtshof zu Israel steht ist Das Bild von “UN Media Watch” zeigt sehr gut, wie die “Internationaliltät auf allen Ebenen mit dem Staat Israel umgeht! Der “Internationale Gerichtshof (IGH / ICJ) hat sich dem in “vorbildlicher” Weise angepasst und in seiner Gefolgschaft sogleich auch der “Europäische Gerichtshof”  – eine Schande ohnegleichen!

 Heute Nachrichten

Jerusalem, Montag, 19. Januar 2015 |  Aviel Schneider

In Jerusalem ist man empört über die Vorermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen durch den Internationalen Strafgerichtshof im niederländischen Den Haag (Foto). Auch wenn Chefanklägerin Fatou Besouda Israel klar machte, dass ihre Analyse fair, unabhängig und unparteiisch sei, so wird dies in Jerusalem nicht ernst genommen. Stattdessen wird deutlich, dass der Westen mit zweierlei Maß misst: Was der westlichen Welt erlaubt ist, bleibt dem Judenstaat Israel verboten.

„Wir werden keinen fragen, wann wir uns verteidigen dürfen und wann nicht“, unterstrich Israels Ex-Finanzminister und Jesch Atid-Parteichef Yair Lapid im israelischen Rundfunk. „Tausende Raketen wurden aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen, unterirdische Terrortunnel wurden bis unterhalb israelischer Kindergräten gegraben und was macht das Internationale Strafgerichtshof in Den Haag? Er entscheidet sich, Israel zu untersuchen!“

„Dies passiert nur wenige Tage nach den Terroranschlägen in Paris“, empörte sich Regierungschef Benjamin Netanjahu. „Das ist einfach absurd! Vier Juden wurden ermordet, und das Strafgericht geht nun gegen den Judenstaat Israel vor. Selbst die Terrororganisation Hamas gab bekannt, sie wolle eine Anklage gegen Israel einreichen. Ich würde mich nicht wundern, wenn danach die Hisbollah dasselbe tun würde, und dann der Islamische Staat und Al-Qaida. Alle werden uns vor dem Internationalem Strafgerichtshof anklagen.“

Außenminister Avigdor Liberman hat vorgeschlagen, nicht mit dem Strafgerichtshof zu kooperieren, da dieser von vorneherein antiisraelisch eingestellt sei. „Wir werden dafür sorgen, dass dieser Strafgerichtshof aufgelöst wird, denn dieses Institut repräsentiert nichts als Heuchelei und gibt dem Terror Rückendeckung. Über 200.000 Tote werden im syrischen Bürgerkrieg gezählt und der Strafgerichtshof in Den Haag hat nichts dagegen unternommen, auch nicht in Libyen und in anderen arabischen Ländern. Stattdessen will der Strafgerichtshof nur die moralischste Armee der Welt unter die Lupe nehmen.“ Laut Liberman verstecken sich dahinter politische antiisraelische Entscheidungen. In vertraulichen Gesprächen mit Israel Heutehaben etliche Politiker und Berater in Jerusalem heftige Kritik an den EU-Staaten verlauten lassen. Einige sind der Meinung, dass sich Europa selbst belügt und den wachsenden Islam befrieden will. Andere wiederholten mehrfach, dass „Europa antisemitisch war, ist und bleiben wird.“

Der Strafgerichtshof in Den Haag wurde im Jahr 2002 gegründet und zählt 122 Mitgliedstaaten. Israel und die USA zählen nicht dazu. Die jährliche Finanzierung (rund 100 Millionen Euro) des Strafgerichtshofes nehmen hauptsächlich die EU-Staaten auf sich, die ohnehin kritisch gegenüber Israel eingestellt sind.

Die israelische Regierung hatte Deutschland und andere Länder aufgerufen, die Finanzierung des Internationalen Strafgerichtshofs einzustellen. Außenminister Liberman erklärte, der Gerichtshof sei eine politische Institution. „Etliche Staaten sind wie Israel der Meinung, dass es für diese Organisation keine Existenzberechtigung gibt.“ Japan ist der größte Geldgeber des Internationalen Strafgerichtshofs, Deutschland steht an zweiter Stelle.

Bisher hat der Strafgerichtshof nur Verfahren gegen afrikanische Ländern eingeleitet, es wurden 36 Urteile gegen afrikanische Führer gefällt. Die Palästinensische Autonomiebehörde hatte im Januar das Römische Statut des Gerichtes unterzeichnet und zusätzlich dessen Zuständigkeit rückwirkend zum 13. Juni 2014, dem Beginn der israelischen Militäroperation im Gazastreifen, anerkannt.

Die israelische Gesellschaft ist sich überwiegend einig, egal ob rechts oder links, religiös oder säkular, dass der Internationale Strafgerichtshof eine politische Agenda gegen den Staat Israel darstellt niemals fair über Israel urteilen wird.

Link zum Original: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag fördert den Terror

 

 

 

 

Be Shalom Yohan Cohen, Yoav Hattab, Phillipe Braham und Francois-Michel Saada

Vier Jüdische Opfer der Terror-barbarei in Paris im Januar 2015  copy

Vor der Überführung nach Israel

Vor der Überführung nach Israel

 


In tiefer Anteilnahme nehme ich in Gedanken an der Beisetzung der vier in Paris ermordeten Jüdischen Bürger Frankreichs – am 9. Januar 2015 – teil.

Ihre sterblichen Überreste wurden heute Nacht von Frankreich nach Jerusalem überführt. Zur Zeit finden auf dem  Givat Shaul Friedhof im Westen Jerusalem, , auch als Berg der Ruhe bekannt, die Trauerfeiern statt.

Mögen sie in Frieden ruhen – דין האמת – Dayan Ha’Emet 

BE SHALOM

Yohan Cohen – sel. A

Yoav Hattab – sel.A.

Phillipe Brakam – sel. A.

und

Francois-Michel Saada – sel. A.

AhuvaIsrael, Schwäbische Alb, Dienstag, den 13. Januar 2015, 11.30 Uhr

Siehe auch Link rechts: AhuvaIsrael – Regenbogen II

Die Opfer vom antisemitischen Terror in Paris werden in Israel beigesetzt

Vier Jüdische Opfer der Terror-barbarei in Paris im Januar 2015  copy
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Von: Penina Taylor

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Der Dachverband der jüdischen Gruppen in Paris – Le Conseil Représentatif des Institutions Juives de France (CRIF) –gab am Sonntag bekannt, dass die vier jüdischen Opfer eines Angriffs auf ein koscheres Lebensmittelgeschäft in Paris am Freitag (9. Januar 2015), vermutlich am Dienstag auf dem Mount Olive (dem Ölberg) in Israel beigesetzt werden. CRIF-Direktor Robert Eines koordiniert die Überführung der Körper nach Israel.

Die Opfer – Yohan Cohen, 22; Yoav Hattab, 21; Phillipe Braham, 45 und Francois-Michel Saada, 55 – wurden getötet, als der islamistische Terrorist, Amedy Coulibaly, den Laden Waffen und ein Messer schwingend, betrat. Dieser Angriff erfolgte nur einen Tag nach dem Coulibaly eine Polizistin zu im Süden von Paris erschossen hatte. Später war die Polizei in der Lage, eine Verbindung zwischen Coulibaly und den Kouachi Brüdern, die am Mittwoch ein Massaker am Hauptsitz des Charlie Hebdo Magazin verübt hatten herzustellen.

Beerdigungen für Dienstag vorgesehen.

Die Beerdigungen sind vorläufig für Dienstag, den 13. Januar vorgesehen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bat Ministerin Limor Livnat, laut einer Pressemitteilung der Regierung, den Ablauf zu koordinieren. Eine Sitzung über die Vorbereitungen wird am Sonntagabend im Büro des Premierministers stattfinden.

Yohan Cohen

Yohan Cohen, der einzige Angestellte des Ladens, der getötet wurde, wurde schon bei dem Angriff ermordet und es wird gesagt, dass er eine drei-jährige im Kampf mit dem Terroristen gerettet haben soll. Die drei anderen Opfer kauften im Laden ein, in Vorbereitung auf den kommenden Schabbat.

Cohen arbeitete im Hyper Cacher koscheren Supermarkt seit etwa einem Jahr. Sein Cousin Yonatan sagte Reportern: “Die Polizei sagte der Familie, dass der Terrorist damit gedroht hatte, einen dreijährigen Jungen zu töten, und Yohan versucht hat, ihn zu stoppen. Er schaffte es, die Waffe der Terroristen zu packen, aber vor Yohan eine Chance hatte, ihn zu erschießen, schoss der Terrorist ihm eine Kugel in den Kopf und tötete ihn auf der Stelle.”

Yoav Hattab

Yoav Hattab, Sohn des Oberrabbiner von Tunis, war gerade nach Paris zurück gekommen, wo er Post-Graduate-Arbeit in Marketing und Internationalem Handel ausübte. Yoav war gerade zwei Tage zuvor nach der Teilnahme an einem Taglit-Birthright-Programm * in Israel nach Paris zurückgekommen. (*den Link hat die Übersetzerin, AnhuvaIsrael, hinzugefügt!)

Phillippe Braham

Phillippe Braham, Vater von vier Kindern, war als Versicherungsvertreter tätig. Sein Arbeitsplatz war in der Nähe des Supermarkts, wo er regelmäßig vor dem Schabbat einkaufte.

Braham war ein Torah-frommer Jude, deer die Synagoge in Montrouge, einem Vorort von Paris besuchte. Sein Bruder ist der Rabbi der Synagoge in Pantin, einem anderen Vorort von Paris.

Braham wird als stolzer Jude und Zionist, der von Aliyah (Einwanderung nach Israel) geträumt hat, beschrieben. Er liebte Israel und hatte für seinen ältesten Sohn, der früh verstarb, eine Beisetzung in Israel, arrangiert. Er ließ auch seine Eltern dort beisetzen. Wegen seiner starken Liebe zu Israel, beschloss seine Familie ihn dort auch zu begraben.

Francois-Michel Saada

Francois-Michel Saada, auch in Tunis geboren, war ein Pensionsfonds-Manager und Vater von zwei Kindern. Seine beiden Kinder leben in Israel. Er wird von Freunden als hingebungsvoller Ehemann und Vater beschrieben..

Link zum Original: Victims of Anti-Semitic Terror in Paris to be Buried in Israel

 

Israelisches TV: Hollande wollte Netanyahu nicht auf dem Marsch in Paris.

French President Francois Hollande (right) and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu pose for photographers at the Elysee Palace, Paris, January 11, 2015. (photo credit: AP/Thibault Camus)

French President Francois Hollande (right) and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu pose for photographers at the Elysee Palace, Paris, January 11, 2015. (photo credit: AP/Thibault Camus)

Anmerkung AhuvaIsrael: ich bin sehr danbar dafür, dass ich einen weiteren wichtigen Beitrag, diesmal von Beitrag von TIMES of ISRAEL aus dem Englischen übersetzen konnte. In unseren Medien wird da doch wie immer viel Unwahrheit berichtet. Mich hat das alles ziemlich schockiert – eben darum, weil auch über die Jüdischen Opfer eigentlich lange Zeit über tiefstes Schweigen herrschte!_____________ENDEThe-Times-of-Israel

French President Francois Hollande (3rd from left) is surrounded by heads of state (from left to right) Prime Minister Benjamin Netanyahu, Ibrahim Boubakar Keita of Mali, Chancellor Angela Merkel of Germany, EU Council President Donald Tusk and Palestinian Authority President Mahmoud Abbas as they attend the solidarity march (March Republicaine) in the streets of Paris, January 11, 2015. (photo credit: AFP/Philippe Wojazer, Pool)

French President Francois Hollande (3rd from left) is surrounded by heads of state (from left to right) Prime Minister Benjamin Netanyahu, Ibrahim Boubakar Keita of Mali, Chancellor Angela Merkel of Germany, EU Council President Donald Tusk and Palestinian Authority President Mahmoud Abbas as they attend the solidarity march (March Republicaine) in the streets of Paris, January 11, 2015. (photo credit: AFP/Philippe Wojazer, Pool)

 

Israelisches TV: Hollande wollte Netanyahu nicht auf  dem Marsch in Paris.

Der Französisch-Präsident dachte, der PM würde mit seiner Präsenz Ansprüche stellen; er hob hervor, Abbas einzuladen, wenn Netanjahu auf Anwesenheit bestehen würde

Times of Israel – Mitarbeiter, 11. Januar 2015, 21.30 Uhr

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Der Französisch Präsident François Hollande wollte nicht, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den historischen Marsch am Sonntag in Paris besucht, er glaubte, dass die Präsenz des israelischen Führers auf der Kundgebung “spaltend” wäre, berichteten israelischen Medien Sonntag.

Netanyahu hatte zunächst die Wünsche aus Paris angenommen und erklärte am Samstag den Sicherheitsbedenken, warum er die Veranstaltung, die im Zeichen der Solidarität und des Trotzes nach Terroranschlägen in der Hauptstadt Französisch, die 17 Menschen das Leben gekostet hatte, stattfindet, besuchen würde. Unter den Opfern waren vier Juden in einer koscheren Supermarkt und ein muslimischenr Polizisten.

Jedoch änderte der Premierminister seine Meinung am Samstagabend, nachdem Außenminister Avigdor Liberman und Wirtschaftsminister Naftali Bennett angekündigt hatten, sich dem Marsch anzuschließen, berichtete Israels Kanal 2 Nachrichten.

Als Netanyahus Büro dem Elysee-Palast, dass er schließlich kommen würde, antwortete Frankreich, unter Betonung, dass sie eine Einladung an Palästinenserpräsident Mahmud Abbas einladen, so der Bericht. Die französische Regierung kündigte auch ein geplantes Treffen zwischen Hollande und Abbas am Samstagabend an.

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten antwortete nicht auf eine Anfrage für eine Stellungnahme zu dem Bericht .

Am Sonntag, marschierten Hollande und führende Politiker der Welt, einschließlich Netanyahu und Abbas, in der Mammut Prozession, die in der Nähe, wo bewaffnete Männer in der vergangenen Woche 12 Menschen in der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, begann. 

Netanyahu wurde zunächst in einer zweiten Reihe von Führungskräften plaziert, bahnte sich seinen Weg in die erste Reihe neben den malische Präsident Ibrahim Boubacar Keita, Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Ratspräsident Donald Tusk und Abbas.

Rund 1,5 Millionen Menschen marschierten in der gewaltigen Rallye, der größten einer Reihe von Demonstrationen in ganz Frankreich, die nach Angaben von AFP etwa 3,7 Millionen Menschen auf die Straße brachte.

Die Führungspersonen verharrten in einer Schweigeminute bevor der Marsch anlief.

Ein Meer der Menschheit flutete durch die unverwechselbaren Straßen von Paris und brachen in Applaus und spontane Interpretationen der Nationalhymne aus, als ein geschocktes Frankreich die Opfer von drei Tagen blutige Gewalt betrauerte.

Die Organisatoren bezifferten die Menge des historischen Marsch auf zwischen 1,3 und 1,5 Millionen.

Die Emotionen in der trauernden Stadt des Lichts waren hoch, mit vielen solcher, die während es Marsches in Tränen ausbrachen, während sie unter dem Banner der Freiheit der Rede und Freiheit nach Frankreichs schlimmsten Terror Blutbad seit mehr als einem halben Jahrhundert zusammen kamen.

Link zum Original:   Israeli TV: Hollande didn’t want Netanyahu at Paris march

AhuvaIsrael: Ein aufmerksames Kameraauge beobachtet PM Abbas:

Wie geschickt sich Abbas an Merkel ranschleicht

Rabbinischer Kommentar: Je suis Charlie

Of Blessed Memory - 4 jewish Victims in  Paris on January 8, 2015Anmerkung AhuvaIsrael: Rabbiner Yehuda Teichtal hat einen Beitrag geschrieben, der zum Nachdenken bewegt. Die beiden letzten Sätze haben mich besonders beeindruckt – aber lest selbst nach. Den vier ermordeten Jüdischen Bürgern von Paris habe ich das Bild  gewidmet – denn ich bin nicht nur: “Je Suis Charlie” – sondern auch “Je Suis Juif”!__________ENDE


Samstag, 10. Januar 2015
– übernommen von 

haOlam.de

Die Welt ist erschüttert und versucht zu verstehen, wie diese Woche ein solch barbarisches Attentat geschehen konnte.

Eine der neuesten Drohungen von Terroristen kam im September 2014, mit einer Aufnahme der ISIS, auf der diese ihre Sympathisanten auf der ganzen Welt dazu aufrief: “Wenn Ihr keine IED (Sprengfalle) oder Munition findet, dann sucht Euch einen ungläubigen Amerikaner, Franzosen oder irgendeinen ihrer Allierten. Zerschlagt seinen Kopf mit einem Stein oder schlachtet ihn ab mit einem Messer oder überfahrt ihn mit Eurem Auto oder werft ihn von einem hoch liegenden Ort hinunter oder erwürgt ihn oder vergiftet ihn.”

Im Mai 2014 wurden vier Menschen im Jüdischen Museum in Brüssel von einem französischen Staatsbürger ermordet, der für die ISIS in Syrien gekämpft hatte.

Diese und viele andere Attentate waren keine unvorhergesehene Geschehnisse – diese Taten wurden in aller Ruhe geplant und vorbereitet, angekündigt und allzu oft ignoriert.

Gewalt ist selten unvorhergesehen. Sie wird allzu oft nicht ernst genommen von zivilisierten Menschen. Es mag eigenartig und weit hergeholt erscheinen, darüber nachzudenken, dass es Menschen gibt, die schreckliche Gewaltaten verüben. Es ist viel leichter und beruhigender sich zu sagen, dass diese Menschen es unmöglich ernst meinen können, wenn sie diese Drohungen aussprechen, dass sie bestimmt übertreiben, wenn sie ihre Mord- und Verstümmelungsabsichten darlegen. Das Attentat in Paris zeigt, dass das Ignorieren dieser Warnungen eine große Gefahr für uns ist.

Der Iran hat zum Ausdruck gebracht, “Israel von der Landkarte zu tilgen”. Im Januar 2015 hat der Anführer der Hamas Ismail Hanije einer Gruppe von Anhängern von seinen Plänen Israel anzugreifen erzählt: “Wir werden Waffen entwickeln, damit unsere Raketen so weit wie möglich reichen, und Ziele auf dem Meer, an Land und in der Luft treffen”.

Im Novemer 2014 hat der Kopf der Hisbolla, Hassan Nasralla seine Absichten klar dargelegt: “Der Südlibanon ist bereit, (Israel) anzugreifen…. Wir haben keine Angst vorm Krieg…wir sind eine Bedrohung für Israel.” Sogar die scheinbar moderate palästinensische Autorität hatte ihre eigene Botschaft an Israel im Juli 2014, als sie von einer neuen Art militärischer Ausrüstung Besitz nahm. Mit dem Bild eines Mannes, der einen Raketenwerfer in der Hand hält, hört man auf dem Video: “Eine Botschaft an die israelische Regierung und an das israelische Volk – der Tod wird Euch vom Süden bis zum Norden ereilen….Die KN-103-Rakete ist auf dem Weg zu Euch.”

Es ist verlockend diese sowie andere Drohungen als leere Übertreibung abzutun.

Das Massaker in Paris erinnert uns leider daran, dass wenn Einzelne ihre Pläne zu töten und zu verstümmeln ankündigen, wir diese Drohungen unbedingt ernst nehmen müssen.

Wir müssen mehr Gutes und Liebevolles tun, um Licht in die Welt zu bringen.

Rabbiner Yehuda Teichtal

Link:

Chabad Lubawitsch Berlin