Obamas seltsamer Wutanfall

heplev-schaschlikAnmerkung AhuvaIsrael: Großen Dank an “heplev” für die Übersetzung dieses Beitrags aus dem Englischen von Bret Stephens.

Links innerhalb des Textes unter: USA , Barack Obama, John Kerry, New York Times, Bericht_____________________________!

10. September 2014 um 13:00 | Veröffentlicht in USA

Ruhig, wenn es um Putin, ISIS oder die Hamas geht, aber ein Wutanfall bei Israel

von Bret Stephens, Wall Street Journal, 1. Aeptember 2014

Barack Obama “hat wegen der israelischen Regierung ‚einen Wutanfall’ bekommen, sowohl wegen ihres Handelns als auch wegen ihres Umgangs mit seinem Chefdiplomaten, US-Außenminister John Kerry“. Das berichtet die Jerusalem Post auf Grundlage der Aussage von Martin Indyk, bis vor kurzem Sondergesandter des Präsidenten für den Nahen Osten. Der Gaza-Krieg, fügt Indyk hinzu, hat „einen sehr negativen Einfluss“ auf Jerusalems Beziehungen zu Washington gehabt.

Lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen: Einen Wutanfall bekommen. Nicht „alarmiert“, oder „besorgt“ oder „irritiert“ oder auch nur „erzürnt“. Zorn ist ein Gefühl. Wut ist ein Rausch. Zorn geht vorbei. Wut nährt sich selbst. Zorn ist konkret. Wut ist obsessiv, neurotisch.

Und Herr Obama – nein: Drama-Obama, der Präsident, der stolz auf seine Coolness ist, ein Mann, dessen emotionaler Abstand seine intellektuelle Stärke erklären soll – ist wutentbrannt. Wegen Israel. Das gerade in einem 50-tägigen Krieg von mehreren Tausend ungelenkten Raketen und mehr als 300 Terrortunneln, der erzwungenen Schließung eines seiner wichtigen Flughäfen, „Völkermord“-Vorwürfen durch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, antisemitischen Protesten in ganz Europa, allgemeiner Verdammung überall in der Welt getroffen worden ist. DAS ist das Land, das Objekt der Wut des Präsidenten ist.

Lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen: In dem Sommer, in dem Herr Obama wegen Israel „einen Wutanfall“ bekam, eroberten Terroristen des Islamischen Staats Mossul und schlachteten schiitische Soldaten in offenen Gruben; russische Separatisten schossen ein ziviles Verkehrsflugzeug ab; die Hamas exekutierte 18 „Kollaborateure“ an hellichtem Tag; Bashar Assads Streitkräfte in Syrien waren nahe daran Aleppo einzukesseln, um die Stadt in die Unterwerfung zu hungern; einem mutigen amerikanischen Journalisten wurde von einem britischen Jihadisten auf YouToube die Kehle durchgeschnitten; russische Truppen drangen offen in die Ukraine ein; und chinesische Jets bedrängten US-Überwachungsflugzeuge über internationalen Gewässern.

Herr Obama oder seine Administration reagierten auf diese Ereignisse mit verschiedenem Grad an Betroffenheit, Tadel und Entrüstung. Aber Wut? Hier spricht z.B. der Präsident Anfang August mit Tom Friedman von der New York Times über Russland und die Ukraine:

  • [Putin] eine Ausfahrt zu schaffen wird eine größere Herausforderung. Gleichwohl denke ich, dass es uns immer noch möglich ist, wegen der effektiven Organisation, die wir mit den Europäern um die Ukraine gebaut haben, und dem echten Biss, den die Sanktionen auf die russische Wirtschaft gehabt haben, so dass wir zu einer fairen Übereinkunft kommen können, in der die ukrainische Souveränität und Unabhängigkeit immer noch anerkannt wird, aber auch anerkannt wird, dass die Ukraine historische Bande zu Russland hat, die Mehrheit ihres Handels findet mit Russland statt, riesige Teile der Bevölkerung spricht Russisch und sie werden nicht von Russland abgetrennt werden. Und wenn wir das tun, sollte ein Handel möglich sein.“

Das ist noch nicht einmal eine Verurteilung. Es ist eine Entschuldigung. Bei Herrn Putin. Benjamin Netanyahu sollte richtig glücklich sein.

Jetzt lassen Sie sich durch den Kopf gehen, was genau den Präsidenten an Israels Verhalten so wütend gemacht hat. „Sein Handeln und seine Behandlung seines Chefdiplomaten.“

Handeln? Die Hamas begann im Juni Raketen nach Israel zu schießen, womit sie den Waffenstillstand brach, dem sie am Ende des letzten Krieges im November 2012 zugestimmt hatte. Der letzte Krieg begann am 7. Juli ernsthaft, als die Hamas 80 Raketen auf Israel schoss. „Kein Land kann auf seine Zivilisten gezieltes Raketenfeuer akzeptieren“, sagte Josh Earnest, Sprecher des Weißen Hauses, am nächsten Tag, „und wir unterstützen Israels Recht sich gegen diese bösartigen Angriffe zu verteidigen.“

Am 15. Juli akzeptierte Israel die von Ägypten formulierten Bedingungen einer Waffenruhe. Die Hamas verletzte diese, indem sie 50 Raketen auf Israel schoss. Am 17. Juli akzeptierte Israel eine fünfstündige Waffenruhe. Die Hamas verletzte diese wieder. Am 20. Juli gestattete Israel ein zweistündiges medizinisches Fenster im Viertel Shujaiyah. Hamas verletzte es. Am 26. Juli kündigte die Hamas eine eintägige Waffenruhe an. Sie brach dann ihre eigene Waffenruhe. Am 28. Juli stimmte Israel einer Waffenruhe zum muslimischen Feiertag Id al-Fitr zu. Die Raketenangriffe gingen weiter. Am 1. August akzeptierte Israel eine von den USA vorgeschlagene Waffenruhe. Die Hamas verletzte sie innerhalb von 90 Minuten. Am 5. August stimmte Israel den Bedingungen Ägyptens für eine weitere dreitätige Waffenruhe zu. Hamas verletzte sie mehrere Stunden, bevor sie auslief, nachdem Israel ankündigte, es würde einer Verlängerung zustimmen.

Hätte die Hamas auch nur eine dieser Waffenruhen eingehalten, hätte sie palästinensisches Leben retten können. Sie tat es nicht. Herr Obama hatte einen Wutausbruch – aber nicht wegen der Hamas.

Was Israels angebliche schlechte Behandlung von Herrn Kerry angeht, sollte der Präsident Ben Birnbaums und Amir Tibons Bericht die Missgeschicke seines Ministers in der Ausgabe der New Republic vom 20. Juli lesen. Es handelt sich um das Porträt eines Diplomaten mit den Fähigkeiten und Stil, doch nicht dem Erfolg eines Inspektors Clouseau. Herr Obama sollte auch die Einschätzung der Kerry-Diplomatie durch den Ha’aretz-Kolumnisten Ari Shavit lesen: „Die Obama-Administration“, schrieb er im Juli, „erwies sich einmal mehr als der beste Freund seiner Feinde und der größte Feind seiner Freunde.“

Sowohl Ha’aretz als auch die New Republic sind linksgerichtete Veröffentlichungen, wohlwollend Herrn Obamas Absichten gegenüber, wenn auch nicht seiner Handlungsweise.

Der Präsident ist weiter in Wut. Auf Israel. Was für eine Schießbudenfigur. 

Niederlage in Sderot und die Notwendigkeit strategischen Lernens

PICT5117 Sderot 1. Mai 2014 - %22Entrance%22  to Sderot from the northheplev-schaschlikVoranmerkung AhuvaIsrael: Ich muss um Sderot weinen – habe ich diese wunderschöne Stadt doch erst am 1. Mai 2014 zum zweiten Mal besucht mit “Super-Führung” durch einen Guide vom Sderot Media Center und habe mit den Leuten vom Sderot media Center gesprochen.__________________________

2. September 2014 um 13:00

von Dr. Joel Fishman, Times of Israel (blogs), 27. August 2014

Der verstorbene Ze’ev Schiff (1932 – 2007) war ein herausragender Militärkorrespondent für Ha’aretz. Wir haben das enorme Glück in der Lage zu sein, auf seine analytischen Fähigkeiten zurückzugreifen, um den gegenwärtigen heißen Krieg zu verstehen, mit dem Israel beschäftigt ist.

Die Worte Ze’ev Schiffs klingen nach Aufrichtigkeit und Dringlichkeit, was uns das Gefühl gibt, dass er direkt zu uns spricht. Er veröffentlichte seine Analyse am 8. Juni 2007 unter dem Titel „Eine israelische Niederlage in Sderot“. Als er schrieb, lag hauptsächlich Sderot unter Raketenfeuer. Zur Zeit fallen Hamas-Raketen auf die Städte und Siedlungen im Süden, den Küstenstädten und weit darüber hinaus. Sieben Jahre später hat sich die Lage beträchtlich verschlechtert. Das Ausmaß und die Kraft der Hamas-Aggression hat dramatisch zugenommen.

Hier haben wir einige Auszüge aus Schiffs Artikel. Sie vermitteln einen Sinn für seinen Sprachgebrauch und seine Persönlichkeit. Kurz gesagt schrieb Ze’ev Schiff, dass die Hamas Israel in Sderot besiegte und legte sein Gründe dar:

  • Selbst wenn wir Dutzende Male erklären, dass die Hamas unter Druck steht und einen Waffenstillstand möchte, wird das nicht die Tatsache auslöschen, dass in der Schlacht um Sderot Israel faktisch besiegt wurde.
  • Israel erfährt in Sderot etwas, das es seit dem Unabhängigkeitskrieg nicht erlebt hat, wenn überhaupt: Der Feind hat eine ganze Stadt zum Schweigen gebracht und dort das normale Leben lahmgelegt.
  • Die Regierung war nicht erfolgreich dabei das bombardierte Sderot in ein nationales Verteidigungsprojekt zu wenden. Das verstärkt die Einschätzung, dass diese Regierung nicht in der Lage ist die Nation in einer wichtigen militärischen Konfrontation zu führen.
  • Der Feind, der Sderot besiegte, ist eine Terrororgaisation, die militärisch schwach ist, aber angesichts ihrer Schwäche erfolgreich ein Abschreckung vis-á-vis Israel erreicht hat, wie es auch die Hisbollah schaffte. Die Regierung und das militärische Establishment versuchen die Lage mit Ausreden wie der folgenden wegzuerklären versucht: Das sei eine schwierige Schlacht, in der eine große Zahl Palästinenser getötet und Israel große Verluste erleiden würde. Die IDF würde in einer Zeit im Gazastreifen festsitzen, in der die syrische Front wahrscheinlich in Flammen aufgehen wird; die internationale öffentliche Meinung würde eine harte israelische Reaktion ablehnen. Derweil schießt die IDF, wenn Raketen aus bewohnten Gebieten geschossen werden, nicht einmal auf die Abschussorte zurück.
  • Es zählt das Endergebnis, nicht die Erklärungen. Und das Ergebnis besteht darin, dass es gegenseitige Abschreckung zwischen Israel und dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen gibt. Israel findet sich in einem militärischen Patt mit der Hamas wieder. Das ist ein ernstes nationales Scheitern, das meiner Meinung nach schlimmer ist als das Versagen im Zweiten Libanonkrieg.
  • Israels stragetische Tiefe ist (nicht nur geografisch) gering. Wenn Israel das, was im Gazastreifen geschieht, in der Westbank passieren sollte, wären wir wieder in einer Situation wie der des Unabhängigkeitskriegs und dazu würde die Vertreibung von Terrorhelfern gehören.

Es ist offensichtlich, dass Israel den Feind nicht besiegen kann, indem es dieselben Maßnahmen dupliziert, die im Verlauf der letzten Jahre fehlgeschlagen sind. Es ist nötig einen Prozess des „strategischen Lernens“ zu beginnen, um sich von den Fehlern der Vergangenheit zu lösen. Strategisches Lernen ist ein Prozess, über den ein Land seine strategischen Ziele auf der Grundlage ständiger Evaluation ändern kann. Gleichzeitig sollte man sich erinnern, dass im Geschäftsmanagement die Maßnahme einer soliden Entscheidung darin besteht, dass ein Problem langfristig gelöst wird, was die Notwendigkeit beseitigt Buschbrände zu löschen.

Heute – 2014 – kämpfen wir denselben Krieg, den Schiff 2007 beschrieb. Das beweist, dass Ariel Sharon und Ehud Olmert in ihrer Entscheidungsfindung erfolglos waren. Daher können wir die aktuelle Regierung nicht völlig für die jetzige Situation und falsche Doktrin verantwortlich machen, die sie geerbt hat. Das akzeptierte Denken des israelischen Verteidigungsestablishments hat darin bestanden, die Situation im Süden Israels sei im Wesentlichen handhabbar. Es würde zyklische Kämpfe mit der Hamas geben, doch in den ruhigen Intervallen dazwischen würden beide Seiten die Gelegenheit nutzen sich auf die nächste Runde der Gewalt vorzubereiten.

Israel entwickelte die Eiserne Kuppel und die Hamas grub Tunnel. Das ist keine Lösung und wenn die aktuelle Regierung wirklich eine Verbesserung anstrebt, muss sie sich von der Falle des fehlgeleiteten Denkens, der geerbten „Conceptsia“ lösen.

Was zählt, ist das Endergebnis, nicht die Erklärungen. Wir müssen in einen Prozess des strategischen Lernens eintreten, der langfristige politische und militärische Lösungen zum Ergebnis haben wird. Für die israelische Öffentlichkeit ist es offensichtlich geworden, dass Improvisation gescheitert ist. Es ist an der Zeit, dass etwas klares Denken einsetzt.

(Zuerst auf der hebräischssprachigen Internetseite Mid’a, 26. August 2014, veröffentlicht.) 

Foto: Einfahrt nach Sderot – AhuvaIsrael  1. Mai 2014

2 Links aus meinem “Schalomchaverim-blog”: Reisetagebuch Israel 2014 – zu meinem Besuch in Sderot am 1. Mai 2014 – Tei1 und Teil 2 

Mein zweiter Besuch in Sderot nach 6 Jahren am 1. Mai 2014 – Tell 1

Mein zweiter Besuch in Sderot nach 6 Jahren am 1. Mai 2014 – Tell 2

 

“Stimme erheben – Nie wieder Judenhass” – Kundgebung in Frankfurt am 31. August 2014

10547480_922048284476964_7712233444886959935_nFrankfurt - Römer 31. Ausguat 2014Frankfurt 31.8.2014 %22Stimme erheben - Nie wieder Judenhass%22 - ProgrammAm Sonntag, dem 31. August 2014 fand auf dem “Römer” in Frankfurt eine Kundgebung mit dem  Thema :

„Stimme erheben – Nie wieder Judenhass“

statt. etwa 1.500 Teilnehmer, so wird berichtet, waren dabei – manche Berichte sprechen von 3.00 Teilnehmern was ich persönlich als zu hoch einschätze!.

Zu diesem Treffen hatte sich neben vielen Prominenten Rednern auch die Gruppe KIFA – Kurdistan Israel Friendship Association International e.V“. eingefunden.

Die Veranstalter waren Sacha Stawski, Vorsitzender von Honestly Concerned e.V., und ILI – I LIKE ISRAEL e.V, und die Gruppe „Freundschaft Deutschland-Israel”

Aus den verschiedensten Städten der BRD gab es Busse, die die TeilnehmerInnen nach Frankfurt brachten.

Ich selber kam mit der Bahn nach Frankfurt – fuhr zu Hause im Regen los – und der EWIGE erhörte in SEINER großen Barmherzigkeit unser aller Gebete – bis auf einen kurzen Moment in Frankfurt hielt ER die Schleusen des Himmels geschlossen – das Wetter war perfekt – weil auch die Temperatur sich von angenehmer Seite zeigte.

Der Link zu einer DiaShow mit 68  ausgewählten Bildern – siehe unten möchte einen Eindruck über diesen großartigen Nachmittag in Frankfurt vermitteln.

Der Beitrag von Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler ist ebenfalls unten als Link eingebracht – ansonsten habe ich zu diesem Zeitpunkt leider keine der weiteren hervorragenden Rede-Beiträge in schriftlicher/digitaler Form.

Für mich waren die Reden von Volker Beck, MdB und Vors. der “Deutsch-israelischen Parlamentaríergruppe (Grüne) – nie hätte ich von ihm eine derartig gute Rede erwartet, von Uwe Becker, Stadtkämmerer, Frankfurt, und Matthias Küntzle von besonderer Eindringlichkeit – und ich hoffe sehr, dass ich diese drei Statements doch demnächst vorstellen kann.

Ja, es war ein großartiger Tag – mit großartigen Reden, mit Gebet für Israel und die IDF, durch den Oberrabbiner von Frankfurt, Menachem Halevi Klein, mit Blasen des Schofars von Rabbiner Andy Steimann – und mit großartiger Musik der beiden Sängerinnen aus Israel, Yael Deckelbaum und Hadassa Yeshuru.

Bevor die Kundgebung mit der Nationalhymne Israels, der Hatikvah, beendet wurde gab es gemeinschaftliches, fröhliches und ausgelassenes Tanzen, dem auch Rabbiner Andy Steimann, wie zu sehen sein wird, nicht widerstehen konnte.

Noch einmal: Was für ein großartiger Tag – mit großartigen Menschen – Seite an Seite gegen “Judenhass und Israel”.

Welch in Geschenk. dass ich dabei sein konnte – alles in allem: Dank sei G’TT!

Mit herzlichem Schalom Ihre/Eure AhuvaIsrael 

Link: DiaShow: Kundgebung am Sonntag, 31. August 2014 in Frankfurt

Link zur Rede von Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler:  Mit dem Verzicht auf Klarheit beginnt die Komplizenschaft 

Israelische Araber auf der Suche nach Identität – von Dr. Mordechai Kedar

haneenzoabiUrsprünglich Veröffentlicht am Israel National  News:

Montag, 25. August 2014 07.02 Uhr -

Link zum Original: siehe unten

Von Dr. Mordechai Kedar – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Die Balad-Partei kann sich – von Natur aus – nicht mit dem jüdischen Staat zu identifizieren, trotz ihrer Mitglieder mit Sitzen in der Knesset.

Wenn die Israel-jüdische Mehrheit die arabischen MK’s, vor allem solche aus der Balad-Partei nach Katar reisen sieht, sind viele von ihnen wütend. Sie sehen die Kontakte zwischen israelischen MK’s und einem Terror-Sponsor Land, dass die Hamas als eine Form des Landesverrats gegen den Staat unterstützt. Manche rufen für MK’s, die versuchen in ein en Land der Feinde zu reisen, obwohl Katar nicht als solches definiert ist – ab sofort – als ein solches aus 

Es sei daran erinnert, dass der Partei-Gründer, Azmi Bishara, Syrien und Libanon besucht hat, um dort Vertreter der Hisbollah zu treffen. Er wurde dafür in Israel vor Gericht gestellt und wurde aufgrund seiner parlamentarischen Immunität freigesprochen.

Seine Schülerin und Parteifreundin, Hanin Zoabi, nahm an der Marmara-Flottille teil, als einen Akt, um Solidarität mit der Hamas-Terroristen-Einheit in Gaza zu zeigen.

Ein weiteres Mitglied der Partei, Said Nafa, ein Mitglied der Drusen Religion, hat sich standhaft geweigert, in der Armee zu dienen und gründete eine NGO, die – natürlich im Rahmen der gesetzlichen Parameter – wirkt, um den Entwurf ,die Wehrpflicht für in Israel lebende Drusen zu beenden. Die Balad-Partei-Plattform (Par 11) sagt: “Balad wird gegen die Politik, dass sich Araber in die Armee eintragen und gegen die Propaganda in den arabischen Schulen und der Gesellschaft, die die Eintragung fördert, arbeiten”.

Die Plattform sagt weiter (Par 4).: “Arabische Bürger Israels sind Teil des palästinensischen Volkes und der arabischen Nation, wenn es um ihre kulturelle und nationale Identität geht.”

Par. 2 legt das Ziel der Partei-Plattform dar – die Beseitigung des zionistischen Charakters des Staates Israel. “Balad wird kämpfen, um den Staat Israel zu einem demokratischen Staat für alle seine Bürger zu machen – Juden, Araber und andere zur Nutzung der Bürger- und Menschenrechte auf völliger, auf Gleichheit beruhender, Grundlage für alle Bürger des Staates, ohne Diskriminierung aufgrund des Nationalität, Religion oder Geschlecht.”

In den Vorlesungen, die er im Ausland gab, bemühte sich Azmi Bishara zu betonen, dass die “Besatzung” nicht nur auf die von Israel im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberten Gebiete zutrifft, sondern auf die Bereiche, die Israel seit 1948 kontrolliert, was Galiläa, das Sharon-Tal und die Negev-Wüste, Tel Aviv, Haifa und Beer Sheva betrifft. Alle von ihnen sind “besetzt”, und daher illegitim, nach der Balad-Partei ist die Existenz Israels illegitim und muss deshalb beendet werden 

  • Zoabi sagte, dass die Männer, die die drei Jungen entführten und ermordeten, keine Terroristen sind. Was versuchte sie zu sagen? Dass sie normale Menschen seien, die richtig gehandelt haben?

Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass sich die Balad-Partei – von Natur aus – nicht mit dem jüdischen Staat identifizieren kann, obwohl ihre Mitglieder in der Knesset sitzen, der Institution, die die Souveränität des Staates und seine Definition als nationale demokratische Heimat der jüdischen Menschen am deutlichsten zum Ausdruck bringt. Als Ergebnis sind die Balad Parteimitglieder davon besessen mit der Suche nach einer Identität für sich in geografischer Nähe zum Staat Israel.

Die islamische Welt ist nicht ein potentielles Milieu für die Balad-Partei, weil die Partei sich von religiöser Identität distanziert, sie hat einen Christen – Azmi Bishara, den Gründer – Muslime (Hanin Zoabi und Wasil Taha) und einen Drusen (Said Nafa), so dass es nicht wünschenswert ist, islamische Identität als Mittelpunkt haben. Die Präsenz von Hanin Zoabi auf der Marmara-Flottille bestand aufgrund ihrer Identifikation mit dem “palästinensischen Volk im größten Gefängnis der Welt gefangen”, wie sie zu der Zeit erklärte.

Aus diesem Grund hat Balad zwei Möglichkeiten, mit denen sie sich identifizieren kann: die größere arabische Nation und dem näheren palästinensischen Kreis, die beide problematisch sind. Die “palästinensische Nation” polarisiert und ist gespalten zwischen der PLO und der ihr beigefügten Organisationen auf der einen Seite – und auf der anderen Seite gibt es die Hamas, eine religiöse islamistische Terrororganisation, die die Gaza-Christen verabscheut und die sich die Kontrolle des Gazastreifens verschaffen hat durch die Gewalt einer blutigen Mordserie gegen die PLO-Sicherheitskräfte 

Die PLO scheint immer noch als der natürliche Kandidat, aber die Verbindung mit ihr würde die israelisch-arabischen Bürger der PLO und deren Agenda unterstellen, und israelisch-arabische Bürger haben diese Möglichkeit abgelehnt. Sie weigern sich, die israelische Staatsbürgerschaft aufzugeben, wollen sich nicht dem palästinensischen Staat anschließen, den die PLO in Judäa und Samaria etablieren will, und will nicht von der PLO vis a vis Israel vertreten sein. Das erklärt, warum Balad nicht an einer totalen Identifikation mit der PLO interessiert ist, weil sich die Partei nicht vollständig mit einer Organisation identifizieren kann, von der ihre Wähler nicht Teil sein wollen.

Die einzige Möglichkeit, die bleibt, ist die größere arabische Nation, aber auch dies bereitet Schwierigkeiten. Nicht wenige Menschen in der arabischen Welt sehen die arabischen MK’s als Verräter an der arabischen Nation – wie können sie Teil der zionistischen Knesset und loyal gegenüber der arabischen Nation sein?

Dieser Ausblick ist nicht auf die MK’s beschränkt, sondern umfasst den gesamten israelisch-arabischen Sektor: einer der beliebtesten Namen in der arabischen Welt für die israelischen-arabischen Bürger ist “Arab al-Zibda” – Araber aus Schlagsahne gemacht, weil sie das gute Leben im demokratischen Israel leben und nicht als ein Teil der arabischen Welt zurück streben.

Die Köpfe der Balad-Partei verstecken nicht ihren Wunsch, ein integraler Bestandteil der arabischen Nation zu werden. Das erklärt Bishara’s Besuch in Syrien und seine Teilnahme an offiziellen Zeremonien zum Gedenken an Hafez el Assad. Seine Verbindung mit Nasrallah – dem Superstar der arabischen Nation nach dem Krieg vom 2006 – beabsichtigte ein Verbindung für Balad mit den kämpfenden Arabern, der Erfolg garantiert.

Zoabi und Zahalka’s Besuche – zusammen mit zehn israelisch-arabischen Persönlichkeiten – in Libyen und das herzliche Treffen, dass sie mit Gaddafi, dem Massenmörder, hatten, können im Rahmen der Suche nach einem authentischen arabischen “Vater” gesehen werden, einem, der ihnen Arabische Flügel geben könnte, die sie in arabischen Augen rein waschen und ihre Schuld für das Festhalten an ihrer israelischen Staatsbürgerschaft und ihren Sitzen in der Knesset beseitigen wird, gepolstert mit kräftigen Gehältern, Renten und anderen Leistungen.

Die letzten drei Jahre bezeugten zweischneidige und diametral entgegen gesetzte Aktivitäten so weit wie die psychologische Verbindung der israelischen Araber zur arabischen Umwelt geht. Auf der einen Seite hielt die arabische Elite an der Hoffnungen für den Aufstieg des legitimen, demokratischen Regimes in den Jahren 2011-12 fest, wohl wissend, dass, wenn die arabischen Länder zu Demokratien werden, Israel nicht in der Lage ist, sich die einzige Demokratie im Nahen Osten zu nennen und das würde es einfacher für sie machen, sich mit modernen arabischen Demokratien zu identifizieren. Und wenn als Folge der Ausbreitung von Demokratie in der arabischen Welt Israel als Staat mit dem Recht existiere – mit dem man in Frieden leben kann – würden israelisch-arabische Bürger ihre Schuld loswerden ihren Frieden mit ihr zu machen.

Abgesehen davon, ist die Realität ine ganz andere. Statt einem arabischen Frühling ist der Nahen Osten einem islamischen Winter unterworfen. In Ägypten dauerte die Herrschaft der Muslim-Bruderschaft nur ein Jahr und ein Regime mit einem religiösen islamistischen Charakter war nicht Balad’s Geschmack.

In Syrien, statt einer von Assad geführten Demokratie werden sie mit einem schmutzigen Sumpf von Blut, Tränen und Flammen zusammen mit den radikal-islamistischen Parolen von Jebhat al Nusra konfrintiert. Und als wenn das nicht genug wäre zeigen die letzten Monate die Hälfte von Syrien und ein Drittel des Iraks unter der Kontrolle und Herrschaft des Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi, dessen unverfälschte Form des alten Islam jedem der eroberten Bereiche aufgezwungen ist. Die Methoden sind es, die durch den Islam in seinen frühen Jahren verwendet werden: Verfolgung der Schiiten, Enthauptungen, Zwangs-Islamisierung, den Verkauf von Frauen auf dem Sklavenmarkt und Massenzwangsexil das zum Tod durch Verhungern führt.

Balad kann nicht damit leben oder sich damit identifizieren. Die “erneuerte” arabische Welt ist nicht eine Quelle der Identität für eine politische Partei auf der Suche nach Licht und Leben und außerhalb von Israel nur Dunkelheit und Tod findet. In dieser Zeit des allgemeinen Verlusts der Identität, haben Parteimitglieder keine andere Wahl, sich nach Katar, den einzigen arabischen Staat, der eine echte Herausforderung für Israel aufgrund der Finanzierung für die Hamas bietet, zu wenden, um sich dort mit dem “große Licht” der Partei, Azmi Bishara’s, zu treffen und nach einer neuen Identitäts-Figur, die die gefallenen Götzen ersetzt, umzuschauen.

Ich bin mit der Kritik, die auf die MK’s der Balad Partei für Ihren Besuch Katars ausgeschüttet wird nicht einverstanden. Dieser Besuch wird von einem schweren Gefühl der Einsamkeit durch den Zusammenbruch des palästinensischen Traums, tiefer Enttäuschung über den erhofften “arabischen Frühling” und die Angst des wachsenden Gefühls, dass mehr und mehr israelische Araber bevorzugen Bürger Israel zu bleiben, alle vorhandenen Problemen von Diskriminierung und Rassismus bei Seite schiebend, begleitet, und haben mehr als einen Kern der Wahrheit,

Dieses Gefühl ihren Weg zu verlieren, treiben die Balad MK’s in beklagenswerte Aussagen: Hanin Zoabi sagte, dass die Männer, die die drei Jungen, Gil-Anzeige Schaar, Naftali Frenkel, und Eyal Yifrach Hy “d, entführt und ermordet haben keine Terroristen sind. Was hat sie versucht zu sagen? Dass sie normale Menschen sind, die richtig handelten? Angemessen? Heißt das, dass Zoabi denkt, dass ein Araber, der Jungen entführt und ermordet ein der Norm entsprechender Mensch ist?

Es scheint mir, dass es nie eine solche vernichtende kollektiv beleidigende und ärgerliche Aussage über die israelisch-arabische Bevölkerung, oder die von Judäa und Samaria gegeben hat – und das von einer Frau, die behauptet, arabische Bürger Israels zu vertreten.

Die israelisch-arabische Bevölkerung Israels verdient bessere Darstellung, Menschen, die der Führung mehr würdig sind ,und die das Wohl der arabischen Bürger Israels an die Spitze ihrer Interessenlisten stellen, anstatt virtuelle Identitätsfiguren in Bereichen zu suchen, in denen Identität unscharf, Realität bitter und böse, Gewaltwogen, Terror-Ordnungen und die Zukunft in Nebel gehüllt sind.

Link zum Original:   Israeli Arabs search Identify

Dr. Mordechai Kedar ist ein israelischer Gelehrter der arabischen Literatur und Lehrbeauftragter an der Bar-Ilan-Universität.

Kedar ist Akademiker für israelisch-arabischen Bevölkerung. Er diente 25 Jahre in der IDF, in der für islamischen Gruppen spezialisiert war, im politischen Diskurs der arabischen Länder, die arabische Presse und Massenmedien, und die syrische innerstaatliche Arena spezialisiert war/ist.

http://en.wikipedia.org/wiki/Mordechai_Kedar (english)

Niederländische Offizielle nennt ISIS: “Eine Zionistische Verschwörung”

gatestone-instituteVoranmerkung AhuvaIsrael: als ich heute Nachmittag, 23. August 2014, diesen Bericht las, war ich zutiefst schockiert darüber, was in niederländischen Ministerien abgeht. Wie ist es möglich, dass nach Aufdeckung dieser Twitter-Nachricht von Yasmina Haifi eine ganze Woche verging, bis sie von ihren Posten suspendiert wurde?_________________________

Niederländische Offizielle nennt ISIS: “Eine Zionistische Verschwörung”

 von Evelyn Markus – August 2014 um 5:00 Uhr a.m.

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

  • Der Vorwurf der “Islamophobie” wird verwendet, um die Menschen zum Schweigen zu bringen, so dass jede Opposition neutralisiert wird, bevor sie überhaupt starten kann.

Am Dienstag letzter Woche twitterte Yasmina Haifi, eine Beamtin des Nationalen Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung in den Niederlanden,: “ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun. Es ist eine vorgefasste Meinung der Zionisten, die bewusst arbeiten, um den Islam schlecht aussehen zu lassen.”

In den letzten zehn Jahren war Frau Haifi, eine leitende Mitarbeiterin in der Abteilung „Human Recources“ des Ministeriums für Sicherheit und Justiz Humanressourcen. In den vergangenen zwei Jahren hat sie auch als Projektleiterin bei zwei Tochtergesellschaften des Ministeriums gearbeitet, dem Nationale Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung und dem National Cyber ​​Security Center.

Der Aufschrei aus der Bevölkerung, der ihren Ausführungen zunächst folgte tat ​​wenig dafür, dass sie ihre Worte zurück nahm. Am nächsten Tag jedoch löschte sie den Tweet mit den Worten: “Realisieren Sie die politische Sensibilität in Bezug auf meine Arbeit. Das war nie meine Absicht.” Am selben Tag sagte Haifi in einer nationalen Ausstrahlung von Radio 1, dass sie keine Ahnung hatte, dass ihre Kommentare zu einem derartigen Aufruhr führen könnten. “Ich nahm an, ich würde in einem demokratischen Land leben”, sagte sie. “Offenbar gilt Meinungsfreiheit in den Niederlanden für bestimmte Gruppen und nicht für andere.”

Haifi sagte, dass sie die Informationen auf der Grundlage “mehrerer Quellen aus dem Internet“ hätte. Diese bestanden aus einer angeblichen Aussage von Edward Snowden, dass der Mossad und die USA ISIS kreiert hätte. Eine einfache Hintergrundsuche zeigt, dass dies eine Falschmeldung ist entlarvt, die von den iranischen Behörden erstellt wurde. Auch Snowden selbst bestreitet vehement, jemals etwas über ISIS gesagt u haben.

Die schwarze Fahne des Jihad – die Flagge der ISIS – wird von Demonstranten in den Niederlanden angezeigt. Dennoch, als sie von Journalisten mit der wahren Natur des falschen Snowden Berichts konfrontiert wurde, beharrte Haifi darauf, dass es genügend Materiel gibt, um zu beweisen, dass die Verbindung zwischen ISIS und Zionisten existiert.

Haifi wurde am Mittwoch suspendiert. “Sie wird nicht wieder in diesen Job kommen. Niemals“, sagte der Holländische Minister für Sicherheit und Justiz. Opstelten, am Freitag und fügte hinzu, er sei durch den Inhalt des Tweets schockiert gewesen. “Was jemandes persönliche Meinung ist, ist nicht meine Sache”, sagte der Minister niederländischen Medien. “Es ist das, was Sie öffentlich zu machen, wenn Sie Beamter sind.” Opstelten sagte, dass “das Ministerium nach anderen Maßnahmen sucht.“

Keine feste Aussage wurde jedoch gemacht, dass Haifi von allen Regierungsämtern ausgeschlossen werde. Vize-Premier Asscher (von Haifi eigener Arbeitspartei) sagte: “Als ich es hörte, machte es mir meinem Magen krank.” Asscher nannte die Verschwörungstheorie “klassisch antisemitisch” und “äußerst schockierend.” Er fügte hinzu, dass “die Dummheit ds Kommentar unermesslich sei..” Ministerpräsident Mark Rutte nannte ihre Bemerkungen “dumm”.

Der wirklich schockierende Teil dieser Geschichte ist nicht, dass Frau Haifi treu nur allzu vertraute islamistische, antisemitische Verschwörungstheorien wiederkaut, aber dass jemand mit so radikalen, konspirativen und antisemitische Ansichten von der Nationalen Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung angestellt sein kann. Etwas ist offenbar ernsthaft falsch mit dem Screening von Mitarbeitern. Es gibt die weit verbreitete Sorge, dass viele andere mit ebenso radikalen Ansichten dort und an anderer Stelle im Sicherheitsapparat beschäftigt sind.

Der trotzig und selbstbewusst Ton Haifis legt nahe, dass sie in keiner Weise besorgt über die Gegenreaktion ihren Worte war, und Wirkung auf ihre Karriere haben könnte, und dass sie wohl fühlte in ihrer Entscheidung, die Worte auszusprechen.

Was besorgniserregend ist, was Bemerkungen wie solche über das soziale und berufliche Klima im Ministerium offenbaren. Es ist schwer zu glauben, dass konspirative und antisemitische Ansichten Haifi nicht bis zu einem gewissen Grad allgemein unter ihren Kollegen bekannt waren und möglicherweise von vielen geteilt wurden.

Neben ihrer Karriere innerhalb der Exekutive, ist Haifi auch ein prominentes Mitglied der Arbeitspartei. Sie war Mitglied des Stadtrates von Den Haag von 1994 bis 1998 und seit 2011 als Talentanwerberin und Talenttrainerin für die Geschäftsstelle der Partei in Den Haag tätig. Die Stadt, die auch der Sitz der Regierung in den Niederlanden ist, hat die höchste Bevölkerung von Einwanderern aus islamischen Ländern im Land; und Haifi fungierte als einer ihrer schärfsten Vertreter. Es ist nicht klar, wie viele Menschen mit ähnlicher Denkweise sie in der niederländischen Arbeiterpartei rekrutierte.

Als Mitbegründerin des Aktionskomitees “Herstel het Vertrouwen” ["Restore Trust"] gegen “Ethnic Profiling” durch die Polizei in Den Haag, genießt Haifi beträchtliche Unterstützung aus der islamischen Einwanderer-Gemeinde: innerhalb weniger Tage klickten 5.600 Menschen “like ” als Unterstützer der Facebook-Seite von Haifi. Es überrascht nicht, diese Seite ist mit konspirativen und antisemitischen Ansichten gefüllt, während zur gleichen Zeit die unfaire und diskriminierende Behandlung für „die Wahtheit“ von Haifi beklagt wurde.

Haifis Kommentare kommen zu einer Zeit des weit verbreiteten Antisemitismus unter Muslimen und werden schmerzhaft sichtbar. In den vergangenen Monaten fanden in Den Haag, drei Pro-Gaza-Kundgebungen statt zusammen mit Aufrufen auf Arabisch “Tötet alle Juden” und einem Zitat aus dem Hadith [die Handlungen und Aussprüche genommen, die alle mit ISIS Fahnen, Muhammad], die, “da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.” Die Polizei war bemerkenswert zurückhaltend, um die Demonstranten zu verhaften.

Trotz des diskriminierenden und konspirativen Charakters der Haifi Aussagen, hat die Führung der Arbeitspartei, die sich selbst immer als Vorkämpfer der Opfer von Diskriminierung vorgestellt hat, sie nicht verdrängt oder suspendiert. Sie haben nur angekündigt, dass sie “mit Frau Haifi” sprechen werden“ über ihren Tweet..

Die gründliche Zurückhaltung, muslimische Sicherheitsbeamte zu überprüfen, die Zurückhaltung der niederländischen Behörden, die völkermörderische Terrorgruppe ISIS, als das was sie ist zu sehen, und die Zurückhaltung Frau Haifi von allen ihren Regierungs- und Parteipositionen zu feuern, dies alles zeigt, wie der Vorwurf der “Islamophobie” als politische Waffe eingesetzt wird – um Menschen zum Schweigen zu bringen, so dass jede Opposition neutralisiert werden, bevor es überhaupt starten kann.

Dr. Evelyn Markus, der aus den Niederlanden in die Vereinigten Staaten im Jahr 2006 ausgewandert, wird häufig in Zeitungen in den Niederlanden veröffentlicht.

Link zum Original: Dutch Official Calls ISIS “A Zionist Plot” 

Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust – Beitrag von Yad Vashem, Jerusalem

Logo Yad Vashem mit BildAus dem Newsletter der Botschaft des Staates Israel, Berlin am 18. August 2014

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Der Nahostkonflikt, Antisemitismus und der Holocaust

Der folgende Beitrag spricht einige der gängigsten Methoden an, die den Holocaust und die damit verbundenen Begriffe in der aktuellen Operation gegen die Hamas im Gazastreifen missbrauchen.

Kann man die aktuelle israelische Operation gegen die Hamas im Gazastreifen mit dem Holocaust vergleichen?

Wie bedauernswert der Verlust von zivilen Leben wie in jedem Krieg, einschließlich dem vorliegenden auch ist, die Situation im Gaza-Streifen in keiner Weise mit dem Holocaust oder einem anderen Völkermord vergleichbar. Während des Holocaust wurden etwa 6 Millionen Juden in systematischer Weise von einem Regime und seinen Mitarbeitern, die voll angenommen haben, dass ihr Tod für das Wohl der Menschheit notwendig ist, ermordet. Es gab Vernichtungslager die eigens zur systematischen Ermordung jüdischer Männer, Frauen und Kinder dienten. In anderen Nazi-Lagern wurden die Juden (und in einigen Fällen andere) absichtlich ihrer grundlegenden Menschenwürde und Freiheit beraubt und fast immer zu Tode gebracht, weil sie weniger als Menschen galten.

Heute toben Kämpfe in Israel und im Gaza-Streifen, und die Bewohner leiden stark aufgrund der gefühllose Weise wie die Hamas sie in einen Krieg stieß, aber niemand ist einem Massenmord erlegen oder zu Tode von Israel gekommen, und es gibt sicherlich keine Vernichtung oder Konzentrationslager. Ziel der Nazis war es, jeden einzelnen jüdischen Menschen in Europa und schließlich in der Welt zu ermorden, eine Politik des systematischen Massenmords aller Juden – Männer, Frauen und Kinder -, nur weil sie Juden waren.

Indes kann der Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel als einer über Land und Souveränität, mit konkreten Problemen und einer langen und bitteren Geschichte zu sehen ist. Die Hamas befürwortet die totale Auslöschung Israels und die Ermordung von so vielen seiner (Israels) Leute, wie möglich. Als solche ist die Hamas in ihrem Kern eine antisemitische, völkermörderische Terrorbewegung. Gerade jetzt ist Israel in einer Militäroperation engagiert, die Erfüllung der mörderischen Absichten der Hamas zu verhindern. Trotz der tragischen Verluste, inbegriffen in der Kriegsführung, kann dies in keiner Weise als: Israel verübt einen Holocaust, verstanden werden.

Was ist Völkermord, und warum kann die aktuelle Operation im Gaza-Streifen nicht als Völkermord bezeichnet werden?

Im öffentlichen Diskurs wird der Begriff “Völkermord” häufig weit über die gesetzliche Definition benutzt. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Völkermord oft falsch verwendet, jede Art von Militäroperation in denen es zivile Opfer, unabhängig von der tatsächlichen, Ursache, Absicht oder Wirkung, zu beschreiben Dies wird oft verwendet, um die Realität der Ereignisse zu verschleiern und Propaganda-Punkte zu erzielen.

Die Definition des Verbrechens des Völkermordes – wie sie von den Vereinten Nationen im Dezember 1948 angenommen wurde – ist spezifischer. Sie besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil der Definition ist die Absicht, eine Gruppe von Menschen als rassistisch, national, ethnisch oder religiös zu definieren.

Die zweite Absicht ist, die Fähigkeit der Existenz dieser Gruppe als Gruppe durch selektierten Massenmord zu vernichten – die politische und kulturelle Führung, und die Kultur zu zerstöre. Die beiden Teile sind nicht genau das gleiche, aber offensichtlich sind sie eng verwandt. Der erste Teil der Definition beschreibt ziemlich genau das, was die Nazis und ihre verschiedenen Partner versuchten, den Juden im Zweiten Weltkrieg zu tun, und was als Holocaust bekannt wurde. Der zweite Teil der Definition gilt für eine ziemlich lange Liste von historischen Ereignissen, die als wohlüberlegter Völkermord angesehen werden sollten.

Nach der Definition der Vereinten Nationen, und den Fakten im Hintergrund, ist der Begriff “Völkermord” nicht relevant für die aktuelle Kriegssituation im Gazastreifen. Die Charta der Hamas hingegen, die mit antisemitischen Beschimpfungen und häufigem Nazi-Vokabular kocht und die totale Vernichtung Israels fordert, könnte als Völkermord betrachtet werden.

Sollte der Gazastreifen als ein “Vernichtungs oder Nazi-Todeslager” bezeichnet werden?

Millionen von Juden wurden in industrieller Weise in den NS-Vernichtungslagern von Menschen, die glaubten, dass der Tod der Juden für das Überleben der Menschheit notwendig war, ermordet. In den anderen Nazi-Lagern wurden die Juden (und in einigen Fällen andere) absichtlich ihrer grundlegenden Menschenwürde und Freiheit beraubt, und fast immer zu Tode gefoltert, weil sie geringer als Menschen erachtet waren und ihr Tod wünschenswert wurde. Zum Beispiel wurden in dem Vernichtungslager Belzec rund 500.000 Juden ermordet; nur einer überlebte und lebte, um seine Geschichte zu erzählen. In Mauthausen, dem Konzentrationslager, welches das NS-Regime als sein brutalstes ansah, wurden etwa ein Drittel aller Gefangenen getötet. Der Gazastreifen trägt keine Parallele zu Nazi-Lagern, welcher Art auch immer. Die Kämpfe, die derzeit im Gaza-Streifen toben, haben den Einwohnern großes Leid wegen der gefühllose Art und Weise in der die Hamas ihnen einen Krieg aufdrängte, verursacht. Israel ist in keiner Weise im vorsätzliche Mord, Folter, Hunger, oder mörderischer Zwangsarbeit von Zivilisten im Gazastreifen tätig.

Die Gleichsetzung des Gazastreifens mit Nazi-Lagern ist ein Affront gegen alle Opfer von diesen Lagern und eine aufwieglerische Geschichtsfälschung.

Sollte der Gazastreifen ein “Ghetto” genannt werden?

In den europäischen Ghettos des Zweiten Weltkriegs wurden die Juden absichtlich ausgehungert, brutal behandelt und von den Nazis missbraucht. Ghettos wurden gegründet, um Juden zu isolieren bis zur Durchführung der endgültigen Lösung der sogenannten “Judenfrage.” Sie wurden errichtet, um die Juden aus ihrer Umgebung zu trennen und sie einzusperren, sich billige Arbeitskräfte für das NS-Regime zu schaffen, und, der Verabschiedung der Politik zum systematischen Massenmord folgend, die Juden zu den Standorten des Mordes zu schleusen. Sie wurden auch Orte des absichtlichen Massensterbens durch Seuchen, durch das Fehlen der minimalen sanitären Bedingungen und Medikamente, extremen Hunger und Unterernährung und intensiver Überbelegung. Zum Beispiel wurden Juden im Warschauer Ghetto nur 184 Kalorien pro Tag zugeteilt; und fast 30% Prozent der Stadt Warschau wurde in weniger als 3% der Fläche gequetscht zu schweren Bedingungen, Razzien und Mord waren ein konstantes Merkmal des Lebens.

Im Gegensatz dazu ist die Entwicklung einer teilweisen Blockade des Gaza-Streifens durch Israel und Ägypten von geo-politischen und sicherheitspolitischen Bedenken untermauert, und die Umstände der Menschen im Gaza-Streifen wurden stark beeinträchtigt durch die von ihren Führern gesetzten Prioritäten der Bewaffnung auf Kosten der Unterstützung zum Wohl ihrer eigenen Bürger. Allerdings, ungeachtet der Blockade, dazu gedacht, Raketen von Hamashänden fernzuhalten, stellten Israel und die internationale Gemeinschaft Milliarden von Dollar Hilfe, in Form von Geld, Nahrung, Medikamente und vieles mehr zur Verfügung. Selbst in den Zeiten, in denen Kämpfe stattfanden, fuhren israelische Lkw auf täglicher Basis mit Waren über die Grenze in den Gazastreifen. Wie nun klar wurde, wurde viel von dieser Hilfe für Waffen und Tunneln, um Zivilisten zu ermorden und andere terroristische Aktivitäten, verwendet.

Der Gazastreifen ähnelt in keiner Weise einem Ghetto, ungeachtet der Tendenz feindlicher Propaganda, die diese widerrechtliche Terminologie verwendet. Die Situation im Gaza-Streifen trägt viele einzigartige und komplexe Besonderheiten seiner selbst und sollte für das, was sie tatsächlich ist, begutachtet werden.

Ist alles, Kritik an Israel antisemitisch?

Nicht im Geringsten. In erster Linie ist Israel ein demokratischer Staat, in dem eine große Auswahl und Vielfalt an Meinungen in den Medien frei zum Ausdruck kommen. Es ist ein Kennzeichen der Demokratie die Politik der Regierung kritisieren zu können. Kritik verwandelt sich in Antisemitismus, wenn sie das Recht des jüdischen Volkes auf einen eigenen Staat ablehnt; wenn sie Rhetorik voll gestopft mit antijüdischen Stereotypen verwendet oder Israelis mit den Nazis vergleicht; wenn sie Israel mit einem anderen Standard als jede andere Nation beurteilt; und wenn sie wissentlich auf Lügen und Verzerrungen beruht.

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Link zum Original von Yad Vashem: The Middle East Conflict, Antisemitism and the Holocaust

Zum Erew Yom HaShoa am 27. April 2014 und zum Yom HaShoa am 28. April 2017 in Yad Vashem, Jerusalem, siehe:

http://schalomchaverim.com  – Kategorie: 007 – Reisetagebuch Israel vom  7. April – 13. Mai 2014 

“Israel ist…” von Natalie Portman

heplev-schaschlikNatalie PortmanAnmerkung AhuvaIsrael: Natali Portman, Jerusalem, ist Schauspielerin. Sie erhielt 2011 für den Oscar (Back Swan) und den Golden Globe Award

Ich habe die großartige Stellungnahme von Natalie Portman „auseinander gezogen“ – zur verbesserten Lesbarkeit_____________ENDE

“Israel is….”

Wo ich geboren wurde.

Wo ich mein erstes Eis am Stiel aß und zum ersten Mal Toilettenpapier benutzte.

Wo einige meiner 18 Jahre alten Freunde ihre Nächte in Bunkern verbringen, mit ihren Helmen auf dem Kopf schlafen 

Wo Wachleute die einzigen Jobs sind, bei denen es mehr Bedarf als Bewerber gibt.

Wo Wüsten blühen und Pioniergeschichten sentimentalisiert werden.

Wo ein dorniger, süßer Kaktus das Symbol des idealen Israelis ist. Wo einzuwandern „aufsteigen“ und auszuwandern „absteigen“ genannt wird.

Wo meine Großeltern nicht geboren, aber gerettet wurden.

Wo das Jahr die Jahreszeiten der Oliven, der Mandeln und der Datteln hat.

Wo das grenzüberschreitende Schweine- oder Garnelengericht trotzig aus einer jüdischen Speisekarte heraussticht.

Wo trotz beträchtlicher Besonderheit Säkularismus die Regel ist.

Wo Wein religiös süß ist.

Wo „arabische Häuser“ ein positiver Grundbesitz-Begriff ohne jegliche Ironie ist.

Wo es endloses Material für schwarzen Humor gibt.

Wo es zahllose Wörter für „sich Sorgen machen“ gibt, aber ein einziges für „Vergnügen bereiten“.

Wo Lachen die Währung ist; und Witze die Religion.

Wo politische Parteien sich schneller vermehren als die Menschen.

Wo religiös zu werden als „Rückkehr zu einer Antwort“ bezeichnet wird und säkular zu werden „Rückkehr zu einer Frage“.

Wo in 50 Jahren sechs Staatsbürger einen Nobelpreis gewonnen haben.

Wo 2004 der erste olympische Goldmedaillengewinner seine Medaille im Segeln erhielt (ein Israeli gewann auch eine Bronzemedaille im Judo) 

Wo es zwei Stunden weiter im Norden Schnee und zwei Stunden weiter im Süden den Hamsin (Wüstenwind) gibt.

Wohin Moses nie seinen Fuß setzen durfte, aber dessen Straßen wir vermüllen.

Wo die Sprache, in der Abraham mit Isaak sprach, bevor er ihn opfern sollte, wiederbelebt und um die Worte für „Sweatshirt“ und „Schadenfreude“ und „Chemiewaffeneinsatz“ und „Pressekonferenz“ ergänzt wurde.

Wo der Muezzin singt und die Kirchenglocken läuten und die Schofare an der Mauer frei rufen. Wo die Geschäftsleute feilschen.

Wo die Politiker feilschen. Wo es eines Tages Frieden, aber nie Ruhe geben wird.

Wo ich geboren bin. Was mein Inneres nicht verlässt.

 

 

Link zum englischen Original: http://www.jewsnews.co.il/2014/02/06/what-israel-means-to-natalie-portman-a-touching-description-of-her-homeland/

Link zu “heplev”: Israel ist…. von Natalie Portman