SCHNELLER HANDLUNGSBEDARF – von Steve Kramer

Image: drybonesblog.com

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Anmerkung AhuvaIsrael: bereits drei oder viermal vorher habe nach den Wahlen in Israel am 17. März 2015 Beiträge zur Relevanz des Berichts der “Levy Kommission” (Februar 2012)  gelesen. Heute, denke ich, war es nun mal an der Zeit den nachfolgenden Beitrag von Steve Kramer zu übersetzen und hier reinzustellen – der auch über den “Levy-Report” schreibt. An dieser Stell bleibt nur zu wünschen, dass Benjamin Netanyahu alle erdenkliche Weisheit und Unterstützung zur Bildung einer stabilen Regierung des EWIGEN erhält und sich, wie auch hier von Steve Kramer, der Ergebnisse der “Levy-Reports” bedient! Die beiden Bilder sind dem Original Link: QUICK ACTION NEEDED entnommen. _____________________ENDE

Israelseen- Logo ratner-logoIsraelSeen.com – March 23, 2015 – von Steve Kramer

Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Bei den jüngsten Wahlen in Israel, war die Obama-Regierung sehr überrascht und verärgert über den Erdrutschsieg für Premierminister Netanjahus Likud Partei. In den letzten Tagen der Kampagne sagte Bibi der Wählerschaft, dass ein Staat Palästina während seiner Amtszeit nicht etabliert werden wird , angeblich seine Forderung nach einem solchen Staat, bei seiner Rede an der Bar Ilan Universität im Jahr 2009 widerlegend. Die Annahme des Levy-Berichts ( siehe unten) würde die Position Bibis deutlich stärken.

Nach der Wahl folgte Bibis Sprecher schnell mit der Erklärung, dass Netanyahu sich nicht auf die abstrakte Möglichkeit eines palästinensischen Staates bezog aber die Realität der Erreichung eines solchen. Dies liegt daran, dass sich Palästinenserpräsident (und Vorsitzender der PLO) Mahmoud Abbas trotzig weigert, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Ebenso bedeutend sind in der gesamten Region Aufstände, die alle garantieren, dass eine Dschihad-Terrorgruppe schnell die Kontrolle über jedes Land, das Israel den palästinensischen Arabern geben würde, übernähme.

Präsident Obama würdigte schnell Bibis Aussage, die Erklärungen, die gemacht worden war ignorierend, herab und bestand darauf, dass eine “Neubewertung der Beziehungen” gemacht werden müssen vis a vis Israel. Der Grund? Da die angeblich unverzichtbare und wesentliche 2-Staaten-Lösung für den Frieden im Nahen Osten von der israelischen Regierung scheinbar beiseite gefegt worden sei.

Wie ich und viele andere bereits erwähnt haben, gibt es viele andere mögliche Lösungen, die zu einer Art von Abkommen zwischen den Israelis und Arabern führen könnten. Die 2-Staaten-Lösung scheint nicht eine von ihnen sein. (Siehe meinen Artikel: Israelseen.com 2-Staaten-Lösung-oder-Reinfall)

Die Unnachgiebigkeit von Abbas, der im 10. Jahr von dem, was eine 4-Jahres-Laufzeit ist, entfernt ist, sowie der Tumult im Israels Hinterhof ist, zeigt in dieser Zeit ein unüberwindbares Hindernis für einen palästinensischen Staat zu sein. Dieses Versagen, den Wunsch zu bekunden etwas zu tun auf Seiten der Muslime / Araber,  sondern Israel enteignen zu wollen, erinnert mich an eine talmudische Geschichte über die jüdische Sehnsucht nach dem Messias:

Einst traf Rabbi Joshua ben Levi Elias und fragte den Propheten: “Wann wird der Messias kommen?” Elia antwortete: „du solltest diese Frage dem Messias selbst stellen. Nachdem er von Elijah gelernt hat, wo der Messias gefunden werden konnte, brach Rabbi Joshua auf und traf den Messias und sprach zu ihm: “Friede sei mit euch, Meister und Lehrer”

“Friede sei mit euch, Sohn des Levi”, antwortete der Messias.

“Wann wird der Herr des Universums erscheinen?” erkundigte sich Rabbi Joshua.

“Heute! Heute noch … “, antwortete der Messias.

Voller Glück und Freude kehrte Rabbi Josua zu Elia zurück und erzählte ihm, was der Messias gesagt hatte. Daraufhin erklärte Elija Rabbi Joshua, dass der Messias das Wort “heute” im Vers erwähnt: “Heute – wenn du auf meine Stimme hörst” Dies bedeutete, dass der Messias jeden Tag kommen könnte, wenn nur die Juden Buße tun würde, und alle zusammen zum Herrn und der Thora zurückkehren und die Mizwot*, die er uns hat geboten, jeden Tag erfüllen würden. (Chabad.org)

Die Parallele ist, dass die Araber, die angeblich einen palästinensischen Staat wünschen, HEUTE in keiner Weise handeln, die das Vertrauen von Israel fördern würde. Sie konnten zu vielen Zeitpunkten in der Vergangenheit einen Staat Palästina haben:

  • - 1947, als der UN-Teilungsplan für einen jüdischen und einen arabischen Staat aufrief;
  • - 1949, nach dem der Waffenstillstand in Kraft trat;
  • - zwischen 1949-1967, als Jordanien und Ägypten das Westjordanland und den Gazastreifen kontrollierte;
  • - 1967, als die siegreichen Juden damit rechneten, mit den Arabern einen Friedensvertrag zu schmieden;
  • - in 2000, beim Gipfel von Camp David, als der Vorsitzende Arafat nach einem großzügigen Friedensangebot von Ministerpräsident Barak den Gipfel verließ;
  • - 2008, als Präsident Abbas ein noch großzügiges Angebot von Ministerpräsident Olmert ablehnte, und in
  • - 2013-14, als Ministerpräsident Netanyahu fast alles Bauen in Judäa und Samaria  (auch bekannt als “West Bank”)  für neun Monate aussetzte und Präsident Abbas es ablehnte, zu verhandeln.
Image: britam.org

Image: britam.org

HEUTE: mit dem Iran auf dem Weg zur Entwicklung einer Atombombe; mit der Terrororganisation Hamas in Gaza; mit der Hisbollah, Irans starker Kontrolle des Libanon; und mit Bürgerkriegen in Syrien, dem Irak und dem Jemen, würde nur ein Selbstmord der israelische Regierung helfen, einen Staat Palästina auf Tuchfühlung mit Israel zu etablieren. (Anmkg. der Übersetzerin: bitte nicht vergessen,  dass das gesamte Gebiet, um das es sich handelt so “groß” wie das deutsche Bundesland Hessen ist!)

Nach der Wahl wurde ich von einem Freund gefragt, was ich denken würde, was die neue Regierung  zuerst tun sollte. Meiner Meinung nach ist es die Reformierung der Regierung und des Bildungssystems, die Ausarbeitung eines Plans Wohnen bezahlbar zu machen, eine Senkung der extrem hohen Lebenshaltungskosten, etc., die alle brauchen Aufmerksamkeit. Aber die dringendste Aufgabe ist es, gegen die wachsende Bewegung der Delegitimierung des Staates Israel zu kämpfen, die sich sogar bis zur Aufhebung unseren Status als Nation erstreckt – als ob das möglich wäre.

Ein günstiger Moment: Israel verfügt über eine mächtige Waffe gegen seine Widersacher, eine, die es aus irgendeinem Grund ausgegrenzt hat einzusetzen: der Levy-Bericht, der informelle Name für „die Kommission zur Prüfung des Status über das Bauen in Judäa und Samaria“,  eingereicht bei den Vereinten Nationen. (Unispal.un.org)

“Der Levy Kommission Bericht wurde am 13. Februar 2012 von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und dem damaligen Justizminister Yaakov Ne’eman beauftragt. Das dreiköpfige Gremium unterschte die Frage des Bauens in den so genannten “post-1967″ Gebieten eingeschlossen der im Ruhestand stehende Richter am Obersten Gerichtshof E.E. Levy, Vorsitzender; dem pensionierten Bezirksrichter Tehiya Shapira; und der Botschafter Alan Baker. Es war die Meinung der Levy Kommission, dass Israels Status’ nicht der  eines “militärischen Besatzers” sei, mit allem, was der Begriff, im Einklang mit dem Völkerrecht, bedeutet. (Jewishpress.com)

Der Levy Bericht gibt Israel alle juristische Munition, die Delegitimierungs- Kampagne in der internationalen Arena zu bekämpfen. Aus irgendeinem unerklärlichen (für mich) Grund hat Ministerpräsident Netanjahu nie offiziell dieses ernsthafte Dokument angenommen. Jetzt ist die Zeit für Israel, zur Bekämpfung der bösartigen Kampagnen, die seine Existenz gefährden, in die Offensive zu gehen und keine Kosten auf Hasbara (öffentliche Diplomatie) zu scheuen um den Kampf zu finanzieren, mit einem Wort: proaktiv zu sein. Die Annahme des Levy-Bericht könnte schnell durchgeführt werden, im Gegensatz zu den oben genannten Problemen, die notwendigerweise erweiterte Kommissionen, Berichte und Stimmen, erfordern.

Die schnelle Übernahme und Nutzung des Levy-Berichts würde der neuen Regierung von Ministerpräsident Netanyahu einen pragmatischen, positiven Klang setzen.

Steve Kramer: Steve Kramer ist ein freier Schriftsteller mit Hauptsitz in Alfe Menashe, Israel. Seine Arbeiten können auch auf der Website nach gelesen werden, www.encounteringisrael.com

*Mitzwahttp://de.wikipedia.org/wiki/Mitzwa

 

Apartheid! und Wahlrecht in Israel

Anmerkung AhuvaIsrael: (y)- meint “Daumen hoch”!  – Lüge aufgedeckt! Lügen haben immer kurze Beine – das habe ich bereits als Kind erfahren müssen, wenn ich “gemogelt” habe – und ich denke , ein jeder von uns hat da so seine eigenen Erfahrungen machen können im Verlauf seines Lebens! Und darum: es ist gut, dass die Lüge, Israel sei eine Apartheid-Staat mit den Wahlen  am 17. März 2015 erneut “ad absurdum” geführt wurde.

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Apartheid! (22).

Und noch ein Foto von “heplev” – zum Thema: Foto der Woche: Wahlrecht in Israel

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Netanyahus Mandat zu bauen

Daniel 2, 19 - 23

Daniel 2, 19 – 23

Anmerkung AhuvaIsrael: es ist für mich immer ein große Freude, Beiträge von Michael Freund aus dem Englischen zu übersetzen. So auch der nachfolgende Beitrag. Gerade habe ich mir noch einmal Auschnitte von Presse-Kommentaren im Deutschlandfunk  – generell und besonders auch in Deutschen Blättern –  zum Thema “Wahlen und Israel” angehört – und in der Tat: mir wurde zum “ko…” übel (ich bitte um Entschuldigung für das drastische Wort). Da wird nicht allein Netanyahu niedergemacht sondern die gesamte jüdisch-israelische Wählerschaft, die den LIKUD gewählt hat, wird “niedergetrampelt” – ja, geradezu diskreditiert! Das ist mehr als unerträglich – andererseits allerdings auch nicht anders zu erwarten von der, mit wenigen Ausnahmen,  gesamten “linksgerichteten”, “Gutmenschen” – Familie deutscher und weltweiter westlicher Medienlandschaften, sei es in den Print- oder elektronischen Medien!_________________________________ENDE

von Michael Freund – Netanyahu’s mandate to build

Jerusalem Post19. März 2015 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

Was für eine bemerkenswerte Wendung der Ereignisse. Nach Monaten der beispiellosen Medienattacken und wenig schmeichelhaften Umfragen geht Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aus den Wahlen am Dienstag mit einem durchschlagenden Sieg wie es unbestreitbar ist, hervor.

Man konnte den Mann im Weißen Haus geradezu verzweifelt über das Meer verzweifelt schreien hören, als die Ergebnisse während der ganze Nacht kamen und die Likud-Führung beständig zunahm.

US-Präsident Barack Obama’s gewisse Bestürzung über das Ergebnis wurde vielleicht nur noch von den Linken Medien übertroffen, die kaum ihre Bestürzung über die Erkenntnis, dass die israelischen Wähler ihren eigenen Kopf haben und sich weigern, zu ihrem monotonen Trommelschlag zu marschieren, verbergen konnten.

Netanjahu und seine Frau Sara, die beispiellose Angriffe auf ihren Charakter und Ruf ausgehalten haben, sind die klaren Gewinner diesen Wahl-Schlagabtausch, die Chancen zu einem eindeutigen und entscheidenden Wahlsieg herausfirdernd. All der Hass und das Gift die den Weg begleiteten, alle Verleumdungen und aller Sarkasmus, der sie überhäufte wurde einfach zum Bumerang, was zu mehr und nicht weniger Sympathie für die Netanyahus führte. In ihrer Besessenheit zu Netanyahu vom Büro zu fahren, die Kritiker und Zyniker überspielt ihre Hand und drückte noch mehr Wähler zu den führenden Seite.

Der Erfolg des Likud bei den Wahlen war der brillanten Strategie-Kampagne zu verdanken, die in der letzten Woche vor der Abstimmung durchgeführt wurde. Von ehemaligen Journalisten Nir Hefetz beaufsichtigt, wurde die Kampagne effektiv genutzt Netanjahus Zeit und Talente einzusetzen, weiterhin solide Nachricht Disziplin beizubehalten, was eine starke Wahlbeteiligung unter den traditionellen Wähler der Partei auslöste

Nach Wochen der nachhaltigen Kritik, erreichte die Kampagne weit über die kühnsten Erwartungen der meisten Beobachter hinaus ihr Ziel, und Hefetz verdient viel Anerkennung für als Drahtzieher für das positive Ergebnis.

Aber der größte Gewinner von allen, die wahren Meister dieser Wahlen, war weder ein Kandidat nicht einmal eine Partei auf dem Stimmzettel. Es war ganz einfach das Land Israel. Tatsache ist, dass die Welle der Unterstützung für den Likud und Netanjahu in den letzten Tagen vor den Wahlen mit seinem erneuten Schwerpunkt auf die Erhaltung der Integrität unserer alten Heimat übereinstimmte.

Netanyahu hielt eine beeindruckende Rede an auf der right-wings Vor-Wahlveranstaltung in Tel Aviv zu Beginn dieser Woche, er sprach sich gegen die Errichtung eines palästinensischen Staates aus und bekräftigt sein Engagement für den erweiterten jüdischen Wohnungsbau in Ost-Jerusalem. Durch Bekräftigung seiner Treue zum Land Israel, hat Netanyahu über viele rechte Wähler, die sonst ihre Stimme für die anderen Parteien gegeben haben könnten, gewonnen.

Stark für das Land unserer Vorväter ein zu stehen, und weiterer Rückzüge abzulehnen, hat sich wieder einmal als Siegerplattform bei den Wahlen in Israel bewiesen. Obwohl sie es nur ungern zuzugeben, war die Linke und wird es auch bleiben, eine Minderheit, wenn auch eine laute und lästige.

Nehmen Sie zum Beispiel Meretz, die im Laufe der Jahre zum Cheerleader des Kompromisses und der Kapitulation wurde. Die Partei schrammte in der Vergangenheit kaum die minimale erforderliche Sperrklausel, um der Knesset beizutreten, und ihr Leiter, Zehava Gal-On, resignierte verzweifelt.

Die Geschichte der Arbeiter-Partei, die unter dem “Zionistischen Union” Namen lief, ist nicht viel anders. Trotz der Millionen von Dollar, die angeblich aus dem Ausland geschleust wurden, um ihrer Kampagne zu helfen, und eine sklavisches Medium, das als ihr Propaganda-Arm diente, kam die Partei auf einen distanzierten zweiten Platz und muss nun seine Wunden in der Opposition lecken.

Wenn alles gut geht, wird Netanyahu in den kommenden Wochen eine solide rechte und religiöse Koalition mit einer gesunden 66- oder 67-Sitz Mehrheit in der Knesset bilden.

Der Ministerpräsident hat ein klares Mandat des Volkes Israel erhalten, Judäa und Samaria und Jerusalem aufzubauen und zu stärken und es obliegt ihm, sich schnell an dieser Front zu bewegen. Ein guter erster Schritt wäre für die neue Regierung, den Levy Bericht vom Juli 2012, der von ehemaligen israelischen Richter am Obersten Gerichtshof Edmund Levy verfasst wurde, anzuwenden

Dem Bericht zufolge ist Israels Präsenz im Westjordanland nach dem Völkerrecht völlig legal und hat der jüdische Staat jedes Recht, die jüdischen Gemeinden in der Region aufzubauen. Er schreibt auch Richtlinien vor, wie dies zu tun ist. Die Annahme des Berichts und seiner Ergebnisse würden eine klare und verbindliche Botschaft an die Welt senden, dass doe Ära des Rückzugs vorbei und die Zeit der erneuten Bauens und Siedelns nahe ist. Darüber hinaus, die Freisetzung des Bauens im gesamten Gebiet durch die Ausgabe von Ausschreibungen für Tausende von neuen Häusern würde einen enormen Einfluss auf das Angebot und Preise verfügbarer Wohnungen ausüben und hilft so, eine der größten wirtschaftlichen und sozialen Sorgen der Bürger anzusprechen.

Netanyahu hat nun vier weitere Jahre zu stärken und zur Stärkung die jüdische Präsenz in Judäa und Samaria zu unterstützen und zu stärken, die iranische nukleare Bedrohung anzugehen und die Lebenshaltungskosten fürs Zuhause zu senken. Selbstverständlich wird es nicht leicht sein. Er steht vor einer feindlichen Regierung in Washington, wachsender antiisraelischer Stimmung in Europa als auch der palästinensischen Ablehnungspolitik in Gaza und Ramallah. Aber die Linke wurde abgeschmettert, und das Volk Israel hat laut und deutlich gesprochen, sie wollen dieses Land wachsen, blühen und gedeihen sehen. Und sie haben Netanyahu die Befugnis gegeben, genau das zu tun.

Lassen Sie uns also die Hügel von Samaria und die Städte Judäas mit Juden füllen sehen und den Leuten geben, was sie wollen. Denn das ist es, was Demokratie ausmacht.

Netanjahu: Das Comeback Kid

Anmerkung AhuvaIsrael: nach dem die ersten Hochrechnungen aus Israel gestern Abend bekannt waren, gab es bereits hässlich deutsche Kommentare zu den hohen Anteilen, die Netanyahu auf so erstaunliche Weise einfahren konnte. Mich überkam wie schon so oft wieder einmal starke physische Übelkeit, um es “höflich” zu beschreiben. Glücklicherweise erhielt ich einen Beitrag zum aktuellen Geschehen von Michael Freund und habe ihn sogleich übersetzt. Das Ergebnis ist hier nachzulesen – mit dem Original-Link zur Seite von Michael Freund und zur Jerusalem Post.

Am Ende des Beitrags gibt es noch einen Link mit den ersten Hochrechnungen in der Jerusalem Post.____________ENDE

Benyamin NetanyahuNetanyahu: the Comeback Kid von Michael Freund

Jerusalem Post – 17. März 2015 – 23.24 UhrÜbersetzung aus dem Englischen AhuvaIsraell

Nach der heutigen Stimmabgabe war Benjamin Netanyahu Premierminister Israels und, wenn die Wählerbefragungen des wichtigsten Fernsehsenders Israels such als richtig erweisen, wird er in absehbarer Zeit nicht nach einem neuem Job auf der Suche sein.

Nach Monaten der Verfolgung durch die Partei Zionistische Union bei den Wahlen, schaffte Netanjahus Likud einen atemberaubenden Kommen-aus-dem-Hintergrund Sieg.

Trotz der schändliche Weise, in der Israels linke Medien in kaum verhüllter Weise versuchten dern Premiere mit seiner Familie zu stürzen, zeichnet Netanjahu an der Spitze, mit dem Likud die Zionistische Union durchdrängend oder verdrängend, in allen drei Wahlbefragungen

Ganz einfach, Netanyahu das „Comeback Kid“ der israelischen Politik, der Mann, der es geschafft hat, sich den Kritikern, den Medien, verschiedenen amerikanischen jüdischen Millionären und der Regierung in Washington, die alle versuchten, ihn zu stürzen, zu widersetzen.

Wie Bill Clinton in den demokratischen Vorwahlen 1992, überwand Netanyahu skandalöse Behauptungen in der Presse, und stieg steil auf den Sieg.

In den kommenden Wochen wird er eine Koalition zusammenschustern um die nächste Regierung zu bilden.

Es werden voraussichtlich dazu gehören Naftali Bennetts Jüdisches Haus, die Haredim, Avigdor Lieberman von Israel Beitenu und Mosche Kachlons Kulanu, mit dem Likud als führende Partei.

Dies wird Netanyahu eine Koalition geben, deren Sitze in den niedrigen 60ern liegen wird. Obwohl bei weitem nicht ideal, wird es dennoch genießen Sie einen inneren Zusammenhalt und ideologische Konsistenz, die weitgehend von der scheidenden Regierung fehlte.

In der heutigen Abstimmung haben sich die rechten und religiösen Parteien erneut durchgesetzt und unterstreichen die Tatsache, dass eine Mehrheit der Israelis weiterhin das Land Israel wertschätzt und nicht dulden wird, Land an unsere Feinde zu übergeben.

Die Ergebnisse sind eine schallende Niederlage für die Linke und ihre Politik der Beschwichtigung.

In einer Zeit der ernsten Gefahr, mit der täglich zunehmenden Bedrohung durch den Iran, wusste das Volk Israel genau, wem es vertrauen kann, gab Netanyahu den notwendigen Schub den er brauchte, um es über die Ziellinie zu schaffen.

Trotz des Gift, das in den letzten Monaten täglich auf ihn geschleudert wurde, weigerte sich unser Premier nachzugeben, und wollte nicht nachgeben. Und jetzt wird er eine beispiellose Gelegenheit haben, nicht nur ein weiteres Kapitel in seiner legendären politischen Karriere zu schreiben, sondern die Nation mit einem soliden Rechtsteam um sich herum zu leiten. Das Comeback Kid ist hier um zu bleiben.

Link (englisch):  Umfragen bei den Wahlen für die 20. Knesset, erste Zahlen veröffentlicht.

 

Israelis gehen zur Wahl – Palästinenser rüsten zum Krieg

Anmerkung AhuvaIsrael: Zu diesem Beitrag mein Kommentar an die Zuschauerredaktion des ZDF, den ich soeben nach den “heute”-nachrichten um 19 Uhr “losgelassen” habe: :):
Sehr geehrte Damen und Herren,
um etwas Anderes in Ihr Wissen um die Wahlen in Israel zu bringen, sende ich Ihnen gerne einen Link vom GATESTONE INSTITUTE mit einem Beitrag zu den Wahlen in Israel.
Dass in allen Nachrichten, übrigens nicht nur in Nachrichten des ZDF, die Aspekte, wie in diesem Beitrag beschrieben – und im Übrigen nicht nur bei GATESTONE INSTITUTE – kontinuierlich verschwiegen werden, bleibt einem aufmerksamen Beobachter der Berichterstattung zu Israel nicht verborgen und darf/muss mit Recht hinterfragt werden.
Mit freundlichen Grüßen ……………._______________ENDE

gatestone-logovon Khaled Abu Toameh
16. März 2015
Übersetzung: Stefan Frank

Englischer Originaltext: Israelis prepare to vote; Palestinians prepare to fight

  • Für einen Teil der Palästinenser lautet die Wahl nicht: “Wird Likudführer Benjamin Netanjahu von der Macht abgelöst?” Vielmehr geht es ihnen darum, Israel vom Angesicht der Erde zu tilgen und durch ein islamistisches Reich zu ersetzen.
  • Kerrys Äußerungen über die Wiederbelebung des Friedensprozesses zeigen, dass er keine Ahnung von der Wirklichkeit des Nahen Ostens hat, insbesondere, was die Palästinenser betrifft.
  • Kerry ignoriert die Tatsache, dass die Palästinenser heutzutage zwei Lager bilden: eines, das Israel durch Terrorismus und Dschihad zerstören will, und ein anderes, das hart daran arbeitet, Israel in der internationalen Gemeinschaft zu delegitimieren und zu isolieren, in der Hoffnung, es auf diese Weise in die Knie zu zwingen.
  • Während Kerry über die Wiederbelebung des Friedensprozesses spricht, verkündet die Hamas, dass sie die Vorbereitungen für die nächste Konfrontation mit Israel abgeschlossen hat.
  • Zu Gesprächen würde Abbas mit derselben Forderung erscheinen, die er und sein Vorgänger seit zwei Jahrzehnten erhoben haben: vollständiger Rückzug Israels auf die vor Juni 1967 geltende Demarkationslinie. Wenn Israel nicht all seinen Forderungen nachgibt, wird er wieder einmal die Gespräche platzen lassen und eine internationale Intervention verlangen, die Israel eine Lösung aufzwingt.
  • Das Gerede über eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses ist nichts anderes als ein dummer Witz.

Während die israelischen Wähler zu den Urnen gehen, um ihre neuen Vertreter zu wählen, sagen die Palästinenser, dass sie sich auf einen weiteren Krieg mit Israel vorbereiten.

Daran ändert sich auch dadurch nichts, dass US-Außenminister John Kerry und einige der israelischen Kandidaten – vor allem die Führer des Zionistischen Lagers, Isaac Herzog und Tzipi Livni – weiter über die Notwendigkeit reden, nach den Wahlen den israelisch-palästinensischen Friedensprozess wiederzubeleben.

Für einen Teil der Palästinenser lautet die Wahl nicht: “Wird Likudführer Benjamin Netanjahu von der Macht abgelöst?” Vielmehr geht es ihnen darum, Israel vom Angesicht der Erde zu tilgen und durch ein islamistisches Reich zu ersetzen.

Die nächste israelische Regierung wird sich an der palästinensischen Front also einem Angriff von zwei Seiten gegenübersehen: Der eine aus dem Gazastreifen, wo die Hamas und der Islamische Dschihad nach eigenem Bekunden soeben die Vorbereitungen für den nächsten Konflikt mit Israel abgeschlossen haben; der andere aus dem Westjordanland, wo die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ihre Entschlossenheit bekräftigt, in der internationalen Arena einen “diplomatischen Krieg” gegen Israel zu führen.

Im Vorfeld der Wahlen hat Kerry seinem Wunsch Ausdruck verliehendie Israelis mögen eine Regierung wählen, die “der Hoffnung auf Frieden entgegenkommt”.

Kerrys Äußerungen über die Wiederbelebung des Friedensprozesses zeigen, dass er keine Ahnung von der Wirklichkeit des Nahen Ostens hat, insbesondere, was die Palästinenser betrifft.

Kerry ignoriert die Tatsache, dass die Palästinenser heutzutage zwei Lager bilden: eines, das Israel durch Terrorismus und Dschihad zerstören will, und ein anderes, das hart daran arbeitet, Israel in der internationalen Gemeinschaft zu delegitimieren und zu isolieren, in der Hoffnung, es auf diese Weise in die Knie zu zwingen.

Mit seinem Reden über eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses erntet Kerry bei der Hamas und dem Islamischen Dschihad nur Hohn und Spott. Die beiden Gruppen, die über 1,7 Millionen Palästinenser im Gazastreifen herrschen, haben für die Zeit nach den Wahlen ganz andere Pläne. Vor allem geht es ihnen darum, sich für den nächsten Krieg mit Israel zu rüsten.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) und Hamas-Führer Ismail Haniyeh (rechts, im blauen Hemd).

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) und Hamas-Führer Ismail Haniyeh (rechts, im blauen Hemd).

Zur selben Zeit, als Kerry über die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sprach, erklärte die Izaddin-al-Qassam-Brigade, der bewaffnete Arm der Hamas, dass sie die Vorbereitungen für die nächste Konfrontation mit Israel abgeschlossen habe.

Nach Angaben der Gruppe gehört dazu der Wiederaufbau der Militärbasen und Trainingslager, die im letzten Krieg (Operation Protective Edge) zerstört worden waren; sie habe die zerstörten Einrichtungen nicht nur wiederaufgebaut, sondern auch neue militärische Posten errichtet, insbesondere entlang der Grenze mit Israel.

Wenn die Hamas von “Militärbasen” spricht, meint sie damit natürlich auch unterirdische Tunnel, die sie im nächsten Krieg nutzen möchte, um nach Israel einzudringen.

Einige dieser militärischen Stützpunkte – etwa die Basen namens “Yarmouk” und “Palästina” – sind nur wenige Hundert Meter von der israelischen Grenze entfernt. Damit solle Israel eine Botschaft des Trotzes gesendet werden, sagt die Hamas.

Auch der Islamische Dschihad scheint von dem Gerede über eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses nicht beeindruckt zu sein.

Anfang des Monats demonstrierte er seine Vorbereitungen zum Krieg, indem er Journalisten zu einer Tour durch die Tunnel innerhalb des Gazastreifens einlud.

“Wir haben die höchste Alarmstufe und sind darauf vorbereitet, jeden Angriff zu kontern. Wir sind daran gewöhnt, dass die Besatzung Waffenstillstände bricht”, sagte sagte Abu al-Bara, ein hochrangiger Kommandant des Islamischen Dschihad, der Nachrichtenagentur Agence France Press. “Es ist ein Krieg, der nie zu Ende ist. Wir sind bereit, den Kampf gegen die zionistische Besatzung auf eine neue Stufe zu heben und Aktionen durchzuführen, wie wir sie noch nie zuvor unternommen haben.”

In der Zwischenzeit bereitet sich auch die Palästinensische Autonomiebehörde auf eine Konfrontation mit Israel vor, wenn auch auf andere Art.

Die PA sagt, sie sei entschlossen, ihre Anstrengungen voranzutreiben, weltweite Unterstützung für eine Israel aufgezwungene Lösung zu finden. Sie hofft, sich dabei auf die Hilfe der Vereinten Nationen, der EU, der Obama-Administration und einiger arabischer Staaten stützen zu können.

Um dieses Ziel zu erreichen, führt die Palästinensische Autonomiebehörde derzeit eine massive Kampagne in der internationalen Arena, deren Zweck darin besteht, Israel solange zu delegitimieren, zu isolieren und zu schwächen, bis ein Punkt erreicht ist, wo Israel gezwungen ist, sich zu beugen und weitreichende Zugeständnisse zu machen, wie etwa ein Rückzug hinter die Waffenstillstandslinie von 1948.

Jetzt, wo PA-Präsident Mahmoud Abbas seinem Volk gesagt hat, dass es der nächste Schritt der Palästinenser sein wird, vor dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) gegen Israel Klagen wegen “Kriegsverbrechen” einzureichen, wird es ihm schier unmöglich sein, an den Verhandlungstisch mit Israel zurückzukehren. Für das Einreichen der ersten Klage haben seine Vertrauten sogar schon ein Datum festgelegt: den 1. April.

Und selbst wenn Abbas – unter starkem Druck der Amerikaner und Europäer – an den Verhandlungstisch zurückkehren würde, täte er dies nicht, um eine Vereinbarung mit Israel zu erzielen, sondern lediglich, um der Welt zu demonstrieren, dass Israel keinen Frieden wolle.

Abbas würde zu den Gesprächen mit derselben Forderung erscheinen, die er und sein Vorgänger seit zwei Jahrzehnten erhoben haben: vollständiger Rückzug Israels auf die vor Juni 1967 geltende Demarkationslinie. Wenn Israel nicht all seinen Forderungen nachgibt, wird Abbas wieder einmal die Gespräche platzen lassen und eine internationale Intervention verlangen, die Israel eine Lösung aufzwingt. Und während er seinen diplomatischen Feldzug führt, werden die Hamas und der Islamische Dschihad vom Gazastreifen aus ihre Terrorangriffe fortsetzen.

Unter den derzeitigen Umständen, wo die einen Palästinenser weiterhin die Vernichtung Israels anstreben und die anderen nicht dazu in der Lage sind, Zugeständnisse zu machen, ist jedes Reden über eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses nichts anderes als ein dummer Witz.

 

Erwählt für Segen, Leiden, Sieg


Erwählt für Segen, Leiden, SiegAnmerkung AhuvaIsrael:
den nachfolgenden, ausgezeichneten  Beitrag und das Titelbild habe ich der kleinen Monatszeitschrift eines lieben Freundes (Yerushalayim) entnommen. Fett- und Kursivdruck entsprechen dem Original – Farbdruck wurde von mir zur Hervorhebung hinzugefügt, ebenso das Bild von Yerushalayim als Mittelpunkt der Nationen. Den Namen meines Freundes, der den Beitrag geschrieben hat, lasse ich hier aus Sicherheitsgründen für ihn und seine Familie im Verborgenen!________________________ENDE

Der Schöpfer des großen Universums hat unter den Menschen auf unserem kleinen Planeten ein Volk erwählt, das seine Botschafter an alle Einwohner darauf darstellen soll. Er fand diese Linie in den gerechten Abraham, Isaak, Jakob – und er selber entschied den Namen: Israel!

Er verkörperte sogar einen Hinweis auf sich selber in den letzten 2 Buchstaben. Letzteres ist der erste Grund, weshalb Gottes Erzfeind und viele andere Feinde dieses Volk hassen.

Segen

Gott sagte zu Abraham, Isaak, Jakob: „In dir und durch deinen Samen sollen gesegnet werden alle Völker auferden” (l. Mo. 12, 3; 26, 4; 28,14).

Ich schreibe dies hauptsächlich für Juden und Christen, die ja die gleichen biblischen Wurzeln haben – kann aber jemand mit Kenntnis der Bibel und der Weltgeschichte unwissend sein über den vielfachen göttlichen Segen, der zu allen Nationen über diesen Kanal Israel kam?

Erstens verkündete es Gott als einen liebenden Vater für alle Menschen, als einen Bereiter von Schalom – Frieden – für alle, die Frieden lieben, einen Versorger von Güte und Schönheit weltweit. Der einzige und wahre Gott gebietet Menschen nicht, solche zu töten oder auch nur zu hassen, die sein großartiges Angebot ablehnen. Wir lesen: Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut” (Ps. 34, 9).

Wo ist das verzeichnet? In Gottes heiligem Wort. Und das führt uns zu einem weiteren Punkt: Das Wort dieses liebenden Gottes, weltweit verbreitet, ist dem jüdischen Volk anvertraut. „Er zeigt Jakob sein Wort, Israel seine Sitten und Rechte. So tut er keinen Heiden, noch lässt er sie wissen seine Rechte” (Ps. 147, 19-20). Wie auch Paulus sagte: „Den Juden ist anvertraut, was Gottgeredet hat” (Röm. 3, 2). Denke an die Zehn Gebote, die Mose direkt aus den Händen des Allerhöchsten empfing. Sind die nicht heute in aller Welt bekannt? Und für unsere katholischen Freunde, St. Petrus sagte es So: „Heilige Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist” (2. Petr. 1, 21).

„Die Rechte des Herrn sind wahrhaftig, allesamt gerecht. Sie sind köstlicher denn Gold und viel feines Gold; sie sind süßer denn Honig und Honigseim” (Ps. 19 10-11). „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege” (Ps. 119, 105). Welcher Christ würde verleugnen, dass Jesus ein Jude war? Und hat nicht der hochgeehrte Retter der Welt gesagt: „Das Heil kommt von den Juden” (Joh. 4, 22)? Sind die Juden nur ein Segen für Juden? Könnte ich nicht berichten von den jüdischen Patriarchen, Propheten und andern Personen der Bibel, die noch ein Segen sind für Juden und Nichtjuden rund um die Welt?

Das jüdische Volk hat noch eine sehr große Rolle zu spielen als Gottes Botschafter in zukünftigen Ereignissen in der Welt!

Jüdische Leiden

Jedes Jahr lesen wir während den Pessach-Seder-Feiern aus der Haggada (Passah-Erzählungen): „In jeder Generation erhebt sich jemand, der uns vernichten will.” Aus der Bibel und der Geschichte kennen wir die Feindschaft gegen Israel. Eines sollten wir von Anfang an verstehen, dass der Feind Gottes auch unser schlimmster Feind ist, denn Satan hat die größten Verluste auf Erden durch die Juden erlebt. Es ist auch unbestreitbar, dass wer immer gegen Israel ist, mit dem Bösen zusammenwirkt.

Obwohl ich ein Überlebender des Holocaust bin, will ich mich hier nicht thematisch aufhalten mit den Verbrechen, die meine Familie durch die Hände der Nazis im besetzten Polen erlitt. Selbst die Erinnerung daran ist schmerzlich. Ich erlebte als Augenzeuge die mörderischen Taten, die von deutschen Nachbarn und früher respektierten Kirchgängern begangen wurden; sie hatten das “Kleid der Gerechtigkeit” für eine SS-Uniform getauscht.

Ich will eher auf einen Bericht in der Bibel hinweisen, der sehr beachtliche Ähnlichkeiten hat mit den Geschehnissen der heutigen Tage. Einzelheiten finden wir im Psalm 83, 1-8. Die hier genannten hasserfüllten Heiden waren Gottes Feinde (V. 2-3), machten Anschläge gegen sein Volk (V. 4) und sagten, „lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk seien, dass des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!” (V. 5), und sie waren “vereinigt und in einem Bund wider dich” [wider Gott] (V. 6). Unter diesen Gruppen waren auch „Ismaeliten” [Araberl und „Philister” (V 7-8).

Ist es nicht auch heute so? Die Araber wollen Israel beseitigen, die „Palästinenser” (auch Araber, die sich fälschlich als Philister erklären) haben denselben Plan gegen Israel, und viele Nationen schließen sich ihnen an. Sie verleugnen Israels Existenzrecht, sind verschworen zur Vernichtung aller Juden, wollen das Verheißene Land fortreißen von den heimgekehrten Israeliten. Die Gründungs-Satzungen verschiedener islamischer Terroristenorganisationen machen ihr Ziel und ihren Zweck klar. Kein Israel mehr 

Eine Liquidierung Israels würde die einzige Demokratie im Nahen Osten zerstören. In Israel haben palästinensische Araber mehr Freiheit als in irgendeinem arabischen Land. Als Staatsbürger haben sie die gleichen Rechte wie Christen und Juden.

Vor etwa 2000 Jahren gab es auch einen Versuch, Israel und Judäa auszulöschen. Es war durch den römischen Kaiser und Besatzer Hadrian. Um die Juden zu demütigen, benannte er Israel und Judäa um als „Palästina” (Philisterland), wobei er an ein Volk anlehnte, dass damals schon über 500 Jahre nicht mehr existierte.

Die Welt täuschend, begannen die Araber in Israel sich nach 1967 Palästinenser [Philister] zu nennen. Erstaunlich, die Welt akzeptiert die geschichtsfälschende Benennung. Noch seltsamer ist, dass im Komplott gegen die Zukunftsbestimmung des von Gott erwählten Volkes Israel, die Vereinten Nationen, Europäische Union und nun auch die USA die Forderung der unechten „Palästinenser” anerkennen, einen eigenen Staat auf jüdischem Boden zu gründen. Ist es aber so schwer für Menschen, die die Bibel lesen zu verstehen, dass solch ein Plan gegen die Heilige Schrift ist? Oder ist es unmöglich für diejenigen, die die Geschichte kennen, zu sehen, dass diese Forderung keine rechtliche Begründung hat?

Hier einige von vielen Hinweisen in der Bibel: „So sagt der HERR: Ich will euch sammeln aus den Ländern, dahin ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israel geben” (Hes. 11, 17). „Denn siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich das Gefängnis meines Volkes Israel und Juda wenden will, spricht der HERR, und will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe, dass sie es besitzen sollen“ (Jer. 30, 3). „Deine Kinder sollen wieder in ihre Grenzen kommen” (31, 17). Die ganzen Kapitel 30 und 31 des Propheten Jeremia beschreiben die Rückkehr der Juden. Das Land gehört Gott selber und die Israeliten sind die Verwalter. Die Verwaltung muss nach den Geboten der Bibel, der Thora, erfolgen – und nur die Juden kennen sie.

Nicht ein einziges Wort in der Bibel nennt einen arabischen oder „palästinensischen” Staat auf dem Boden Israels. Sogar die Gründung des Königreichs Jordanien, das niemals zuvor in der Geschichte existierte, ist auf diesem Lande unkorrekt. Und obwohl 75% der Einwohner Jordaniens Araber aus dieser Gegend sind, sogenannte „Palästinenser“ verlangt die Welt einen zweiten „Palästinastaat”. Wieviel mehr unbiblisch und unlogisch können die Nationen sein? Israel hat heute etwa 22.000 qkm Land, während die Araber rund 650 Mal so viel haben. Israel hat keinen einzigen Quadratzentimeter arabischen Landes besetzt 

Der jüdische Staat Israel hat heute die größte jüdische Bevölkerung in der Welt, und es sollen noch viele Juden mehr nach Hause kommen. Wer versucht prophetische Erfüllungen zu verhindern?

Etliche Rabbiner sagten zu mir, dass die vereinte Kollaboration vieler Nationen gegen Israel, die wir in unseren Tagen sehen, die deutliche Vorbereitung für den Angriff gegen die heimgekehrten Juden ist, wie sie vom Propheten Hesekiel in den Kapiteln 38 und 39 beschrieben und als die Invasion des Gog von Magog bekannt ist. Unter anderen Entwicklungen sollte auch die Freundschaft Russlands zu Syrien und dem Iran und Russlands Interesse am Nahen Osten sehr beachtet werden.

Die UN hat mehr Resolutionen gegen Israel als gegen irgendeine andere Nation verfasst. So wird es zunehmend weiterhin sein. Der ehemalige Bürgermeister New Yorks, Ed Koch, sagte oft: „Die UN ist ein Pfuhl des Antisemitismus.” Gott sagt: „Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und wenn sie euch lästern, verzaget nicht!” (Jes. 51, 7). „Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten?.. ich schaffe es, dass der Verderber sie zunichte mache. Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt; sollst du im Gericht verdammen” (54, 15-17).

Sieg!

Die Menge der Entscheidungen von Weltführern und Weltbehörden gegen den neugeborenen Staat Israel, die Pläne zur Beschlagnahme jüdischen Bodens durch nichtisraelische Besatzer, der weltweite Antisemitismus, die Boykotte und Desinvestitionen, Untreue oder Meinungsänderungen von Freunden, auf die Israel sich verließ, könnten wirklich das jüdische Volk in Sorgen versetzen. Israel hat jedoch einen treuen Freund: den Schöpfer des Universums.

„So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne nach ihrem Lauf der Nacht zum Licht, der das Meer bewegt, dass seine Wellen brausen; Herr Zebaoth ist sein Name: Wenn solche Ordnungen vergehen vor mir, spricht der HERR, so soll auch aufhören der Same Israels, dass er nicht mehr ein Volk vor mir sei ewiglich. So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben kann messen und den Grund der Erde erforschen, so will ich auch verwerfen den ganzen Samen Israels, um alles, was sie getan haben, spricht der HERR” (Jer. 31, 35-37) 

Gibt es in der ganzen Welt eine größere Zusicherung der Gewissheit und Sicherheit, die Gottes Wort übersteigt? Und – es ist fast zu groß, es zu fassen – Gott benutzt die Himmelskörper und Ordnungen des Universums als Garantie für seine Verheißung. Das ist der Sieg des Allerhöchsten, des allmächtigen Gottes. Und diesen Sieg dürfen wir betrachten als den Sieg für Israel!

In schlichten Worten hat Israels König David sicherlich nicht übertrieben, als er schrieb: „Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsers Gottes. Sie sind niedergestürzt und gefallen; wir aber stehen aufgerichtet” (Ps. 20, 8-9).

Yerushalayim The Center of the World„Gott ist in Juda bekannt, in Israel ist sein Name herrlich … seine Wohnung zu Zion” (Ps. 76, 2-3), „dass mein Name daselbst sei” (2. Chr. 6, 6), und „Jerusalem soll eine Stadt der Wahrheit heißen” (Sach. 8, 3). Solches alles besagen viele Bibelstellen. Das ist Jerusalem – ungeteilt! Er will keinen Götzen neben sich! (siehe 2. Mo. 20, 2). „Jerusalem, das ist mitten unter die Nationen gesetzt und ringsumher Länder” (Hes. 5, 5). „Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem” (Jes. 2, 3; Mich. 4, 2).

Ich fordere jeden Leser zur Entscheidung auf für Gott und sein Volk. Deine politischen, säkularen, geschäftlichen und sogar religiösen Leiter mögen gegen Gottes Ordnungen und sein auserwähltes Volk Israel wählen. Sie mögen den Anschein erwecken, für Gerechtigkeit zu kämpfen, sogar scheinheilig fromm sein. Aber in dieser Zeit, in der die Ungerechtigkeit überhand nimmt und die Liebe für den Herrn und seine Wege in vielen erkaltet, sei vor Imitationen gewarnt. Wähle die Siegesseite und Du wirst auf der Hallelujaseite sein!