“Durst” – wie eine Dokumentation von Claus Kleber – ZDF – die Fakten in Nah-Ost verfälscht

Gestern erreichte mich von Freunden ein Beitrag mit einem Brief an Claus Kleber zu einer Dokumentation zum Thema “Hunge! Durst!” vom November 2014. Die Autorin des Briefs hatte diesen Brief als Vorlage freigegeben.

Heute habe mich mir den Bericht ansgeschaut und gebe hier den Link dazu ein: 

“Durst” – Der tägliche Kampf um Wasser – West Bank

Um zum Link zu kommen hier  „Durst“ ¬ klicken – dann:

- „Wasser starten“ klicken und rechten Pfeil weiter klicken bis 

„Der tägliche Kampf um Wasser – West Bank“

erscheint_________________!

Hier zunächst mein eigener Brief an Claus Kleber, den ich heute am. 9. Dezember 2o14  am Nachmittag an die Zuschauerredaktion des ZDF geschickt habe:

Sehr geehrter Herr Kleber,

gestern ging ein Brief an Sie zu Ihrer Reportage „Durst“ – im November 2014.

Da ich mir die Sendung vor eine Stunde angesehen habe, kann ich den Inhalt des nachfolgenden Briefs in allen Teilen nur unterstützen.

Es ist schon mehr als erstaunlich dass Sie, sehr geehrter Harr Kleber, als der Heute-Journal-Anchorman offensichtlich einen derartigen Mangel an wahren Fakten zum Thema „Wasser“ in den Gebieten der PA haben – und Sie den Staat Israel, leider nicht zum ersten Mal, dem in der Regel unbedarften Zuschauer „vorführen“!

Derartige Vorgehensweise ist in der Tat unerträglich, skandalös und hetzerische gegen den Staat Israel!

In Ihrer Position sollten auch Sie sich an den allgemeinen Pressekodex, der auch für einen Anchorman des ZDF-Heute-Journals gilt, halten, in dem auch folgende Punkte der Berücksichtigung zu finden sind:

  • Eine Quelle allein ergibt keine Nachricht. Für eine Nachricht braucht es mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen.
  • Bei Konflikten sind die Positionen beider Seiten
  • Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises). Ein Mindestmaß kritischer Distanz zum Thema (und der eigenen Rolle) ist auch bei sogenannten Herzblut-Themen geboten.

In diesem Sinne –  

Mit freundlichen Grüßen – Hochachtingesvoll

Meine Unterschrift usw.____________________!

Und hier der Brief an Claus Kleber der Freundin mit klaren Fakten, die gegen den Bericht von Claus Kleber sprechen, die Hervorhebungen “fett Farbe” wurden von mir vorgenommen: 

Sehr geehrter Herr Kleber,

ich möchte Sie auf einige Unzulänglichkeiten Ihrer Reportage „Durst“ hinweisen, die kürzlich im ZDF gezeigt wurde.
Es gibt 4 bis 5 Grundwasser-Aquifere zwischen Mittelmeer und Jordan, und nicht nur eines unter der „Westbank“, wie der Beduine behauptet, den Sie zu Wort kommen lassen. Das Jordanwasser liefert Israel heute nur noch ein Viertel des von Israel verbrauchten Wassers, – nicht die Hälfte wie in der Reportage behauptet wird.

Zu verdanken ist das israelischen Investitionen und Erfindungen in Entsalzung, Wiedernutzung von Klärwasser, Nutzung von sparsamer Tröpfchen-Bewässerung, ständiger Neu-Entwicklung von Gemüse und Obst, die mit weniger Wasser oder gar mit leicht salinem Wasser angebaut werden können. Alle Rohrleitungen, die in der Reportage in der „Westbank“ zu sehen waren, sind die klassischen israelischen Leitungen. Das haben nicht die Beduinen dort gebaut, sie haben sicher auch nicht die zu sehenden Filter montiert. Fotograph und Reporter wissen offenbar nicht, was sie dort aufgenommen haben.

Sie zeigen von Israel angelegte Leitungen, und beschuldigen gleichzeitig Israel nicht genug für die Palästinenser getan zu haben, sie gar beraubt zu haben.
Kein guter Journalismus. Wie immer, wenn es um Israel geht belügen Sie schamlos den gebühren-zahlenden Zuschauer!
Leider haben Sie es versäumt darzustellen, dass Israel weltweit führend in der Tröpfchen-Bewässerung, in der Wiedernutzung von Klärwasser in der Landwirtschaft und in der Entsalzungstechnik ist.

Hier Daten der israelischen Wasserbehörde:

  • - Der jährliche pro Kopf Wasser-Konsum der Palästinenser in der Westbank ist von 93 Kubikmeter im Jahre 1967 (Eroberung durch Israel) dank der israelischen Versorgung auf 129 Kubikmeter pro Kopf pro Jahr im Jahre 2006 gestiegen.

   (Und dies trotz des Bevölkerungszuwachses)

Allein an die Palästinenser gibt Israel jährlich 52 Millionen Kubikmeter (KBM) Wasser

  • - Das sind 21 Millionen KBM mehr als Israel nach dem Wasservertrag Israel-Palästina von 1994 (zu Arafats Zeit, nach den OSLOVerträgen von 1993.) verpflichtet wäre zu liefern. Seit Israel einen Teil der Westbank verwaltet, ist der Wasser-Konsum der Palästinenser in der Westbank von 60 Millionen KBM im Jahr 1967 auf 185 Millionen KBM in 2009 gestiegen. Die Palästinenser hingegen halten ihre Verpflichtungen nicht ein. Sie müssten Kläranlagen bauen: Tun sie nicht.

Sie müssten den bei ihnen üblichen illegalen Wasser-Raub aus den Leitungen unterbinden, bzw. reduzieren. Tun sie nicht. Sie müssten einen wachsenden Anteil ihrer Landwirtschaft mit recyceltem Wasser (Klärwasser von Trinkwasserqualität) bewässern. Sie tun es nicht. Dem gegenüber hält Israel den Weltrekord in der Wiedernutzung von Klärwasser für die Landwirtschaft. Israel investiert eigenes Geld in die Seewasser-Entsalzungsanlagen am Mittelmeer.

Gaza (liegt auch am Mittelmeer) bekommt jährlich von Katar 250 Millionen Dollar Hilfe. Damit hätte Gaza längst mehrere Entsalzungsanlagen feinster Qualität bauen können. Tun sie nicht. Stattdessen investieren die Palästinenser von Gaza in Raketen, um auf Zivilisten in Israel zu schießen.

Um Wasser zu sparen, bewässert Israel in der Landwirtschaft mit der Methode der Tröpfchen-Bewässerung. Sie ist eine israelische Erfindung, die mittlerweile 110 Länder einsetzen und für die die israelische Firma Netafim den World Water Award 2013 erhielt. Warum geben Sie eine beim Thema Wasser so entscheidende Information nicht an die Zuschauenden weiter?

Die Palästinenser beschweren sich über Wassermangel. Dabei haben sie in Gaza und der Westbank über 300 ungenehmigte Wasser-Brunnen bauen lassen, die wenige Familien auf Kosten der Masse reich werden lassen.
Dass Sie das Thema Wasser im Kontext des israelisch-arabischen Konfliktes ansprechen und dabei wie selbstverständlich nur eine Seite zu Wort kommen lassen, ist skandalös, total inseriös und an antisemischer Hetze, die ihnen als Deutscher gar nicht gut steht, unerträglich.

Hochachtungsvoll

 

In ihren eigenen Worten: Zitate führender ‘Palästinenser’ (3)

ownword-140314-ramadan-shalah1jpgownword-140306-yunis-al-astal-quote1ownword-060203-khaled-meshaal1ownword-121208-meshaal-campaign-2ownword-140115-ismail-haniyeh-quote1Kommentar AhuvaIsrael: Dieser Hasssprecher, der Prime Minister der Hamas, gegen den Staat Israel ist in der Europäische Union willkommen – die Europäische Union ist zum Unterstützer der Feinde des Staates Israel und seiner jüdischen Bürger “verkommen”!

EIne Schande ohnegleichen für Europa!_______________ENDE

Link von “heplev” – abseits vom mainstrem

In ihren eigenen Worten: Zitate führender ‘Palästinenser’ (3).

Surprise! Schweden genehmigt Grenzen “Palästinas” mit Auslöschung Israels

 Hier ist ein Bild von Hillevi Larsson. Sie ist Mitglied des Parlaments in Schwedens extremistische SPD-geführten Regierung.


Hier ist ein Bild von Hillevi Larsson. Sie ist
Mitglied des Parlaments in Schwedens extremistische
SPD-geführten Regierung.

Flagge Schweden gebogen

Anmerkung AhuvaIsrael: Immer wieder überkam mich bei der Übersetzung dieses ausgezeichneten Beitrags von Ilya Meyer – um es „gemäßigt“ auszudrücken – starke physische Übelkeit.

Die Unterstützung der Schwedischen Regierung zur Aberkennung der Existenz des Staates Israel – ja geradezu die Unterstützung der Fatah und Hamas zur Auslöschung des Staates Israel von der Landkarte, ist nur eine der vielen Unglaublichkeiten –  nein, Perfidien! –  gegen den Staat Israel, die heutzutage in Europa mehr und mehr zum schändlichen Tagesordnungspunkt Nr 1 geworden sind. 

Die Regierung Schwedens hat sich hier  unmissverständlich an die Spitze der Europäischen Regierungen gesetzt! Diverse Links sind im Beitrag direkt abrufbar (englisch)_________ENDE

Aus „Love of the Land“ – 3. Dezember 2014 – Übersetzung aus dem Englischen AhuvaIsrael

von Ilya Meyer .. Times of Israel 3. Dezember 2014

…Das ist die neue harte Arbeit der schwedischne Regierung: Voller Einsatz für seine Wählerschaft in Ramallah und Gaza. Schade um die wenige restliche Wählerschaft in Stockholm und Göteborg …

Sie ist glücklich, weil sie gerade eine Auszeichnung vom Palästinensischen Verband Malmö, Schweden, als Dank für ihre Unterstützung für “Palästina” erhalten hat.

Malmö ist für zwei Dinge berühmt: (1) Mohammed ist der beliebteste Name für neugeborene Jungen, und (2) seine Juden, die dort seit fast 250 Jahren gelebt werden systematisch aus der Stadt gejagt. Aus dem Einen können oder önnen auch nicht Schlussfolgerungen aus diesen parallelen Trends gezogen werden.

Es ist natürlich immer schön, Dank für die eigenen Bemühungen zu erhalten, vor allem für etwas so wichtiges, wie die Unterstützung für die Schaffung eines völlig neuen Zustands, der nie zuvor in der Geschichte der Welt existiert hat, in diesem Fall den Status von “Palästina”.

Welche, wie die schwedische Regierung uns ständig versichert, eine Pro-Frieden, pro-Koexistenz, und durchaus nicht antisemitisch ist. Wie können sie überhaupt solche Schlüsse ziehen, wenn alle Indizien für das Gegenteil zu.

Aber warte eine Minute.

Was ist das, was MP Hillevi Larsson zusammen mit der Flagge von “Palästina” hält? (Denken Sie daran, dass es dieses Land ist, das Schweden mehr als seine eigenen schwedische Rentner, die eigentlich Schwedens Wirtschaft aufgebaut haben, finanziell unterstützt.)

Warum ist es eine Plakette, die die Grenzen von “Palästina” – dem “Palästina”, das von ganzem Herzen mit den schwedischen Steuergeldern schwedischer Rentner, schwedischer Lehrer, schwedischer Krankenschwestern, Feuerwehrleuten, Polizisten und mehr übernommen unterstützt wird.

Und diese Grenzen zeigen, dass der UN-Mitgliedstaat Israel nicht existiert, es ist in seiner Gesamtheit durch “Palästina” ersetzt.

Was zufällig genau das ist, was die palästinensische Autonomiebehörde von Mahmud Abbas beabsichtigt zu tun, wie er stolz und öffentlich sagt: Löschen Sie Israel aus und ersetzen sie es durch “Palästina”.

Lassen Sie uns die Fakten richtig stellen: die schwedische Außenministerin Margot Wallström gab, im Hinblick auf die Anerkennung von “Palästina” zu Protokoll, da “ist ein Gebiet, ein Volk und eine Regierung”. Und wie wir sehen können, Wallström’s eigene schwedische Regierungs-Minister unterstützen die territoriale Bestrebungen der PA-Regierung: das gesamte Gebiet des UN-Mitgliedstaats Israel.

Schweden weiß es natürlich besser als Mahmud Abbas, PA, Hamas, Khaled Meshal, Islamischer Jihad und alle UN- und EU-geförderten Terrororganisationen und ihre “moderaten” Talking Heads /Anmerkung Übersetzerin: Menschen, die nicht aufhören zu reden). Schweden WEIß, dass die Palästinenser nicht meinen was sie in ihrem eigenen Satzungen (in Englisch und Arabisch) zur Auslöschung des UN-Mitgliedstaat Israel sagen. Schweden WEIß auch, dass die palästinensischen Araber nicht meinen was sie in ihren Predigten, im Fernsehen, in den Zeitungen, in Schulbüchern sagen, wenn sie palästinensische Araber dazu aufrufen die Israelis, wo immer und wann immer sie können, zu ermorden. Schweden WEIß sogar die, dass die palästinensischen Araber nicht wirklich meinen was sie sagen, wenn sie eindeutig das Ausmaß der Grenzen ihres beabsichtigten Staates zeigen – die, wo Israel eindeutig von der Landkarte auslöscht ist (hier ein Foto von Mahmud Abbas vor einer Karte von “Palästina” posierend). 

Da Schweden WEIß, wie Sie sehen. Und Schweden hat den Vorteil, befähigt zu sein, die Steuereinnahmen der gesamten schwedischen Nation, seine Besessenheit zu “Palästina” zu subventionieren und die Not der schwedischen Rentner, zu ignorieren, die zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte beginnt, die Obdachlosigkeit in der Statistik eine Rolle spielt

Das ist die neue harte Arbeit der schwedische Regierung: Voller Einsatz für seine Wählerschaft in Ramallah und Gaza.

Schade um die wenige restliche Wählerschaft in Stockholm und Göteborg ..

Link zum Original in „Love of the Land: Surprise! Sweden approves borders of ‘Palestine’ with Israel erased

Ilya Meyer ist stellvertretender Vorsitzender des West Sweden branch of the Sweden-Israel Friendship Association (Zweig der Schweden-Israel Friendship Association). Er bloggt über Israel und Schwedens Verhältnis zu Israel bei ilyameyer.com

Ein produktiver Blogger sowohl für Times of Israel und ilyameyer.com. Er gab sein Debüt als Thriller-Autor mit dem ersten Teil einer Trilogie, “Brücken ins Nichts”, in dem die Aktion in Samaria startet und nach Schweden führend weitergeht. Das Buch ist erhältlich bei Amazon.com als ebook und auch als Taschenbuch.

 

 

Einige harte Fragen zur westeuropäischen Doppel-Moral gegenüber Israel

ob_3cbbd6_boycott-israel-by-vdq-d2zzema-png-1024x745Irische Regierung geht von Niederlage bei EU-Referendum ausAnmerkung AhuvaIsrael: Prof. Alan M. Dershowitz hat einen ausgezeichneten Beitrag zur europäischen Doppelmoral geschrieben, den ich in meiner „KARMEL“ – Ausgabe vom November 2014 in deutscher Übersetzung gefunden habe. Besser kann die Haltung der Westeuropäer kaum beschrieben werden – und so geht mein großer Dank an dieser Stelle an Prof. Alan M. Dershowitz und an die Redaktion von „KARMEL“ für die Übersetzung ins Deutsche!

Am Ende des Beitrags befinden sich zwei Links (deutsch und englisch) zur Person von Prof. Dershowitz.

und den Link zum englischen Original in der JPost, den ich per „googel“ gefunden habe._________________!

Von Prof. Alan M. Dershowitz

Da so viele Westeuropäische Akademiker, Künstler und Aktivisten versuchen, Israel dadurch zu isolieren, dass sie Boykotts und Sanktionen über Israel verhängen sowie Investitionen abziehen (BDS). und zwar nur gegen den Nationalstaat des jüdischen Volkes, ist es wohl an der Zeit, einen anklagenden Finger gegen diese Ankläger zu erhaben und einige harte Fragen übet ihre zugrunde liegende Voreingenommenheit zu stellen.

Warum erklären so viele Enkel von Nazis und Nazi-Kollaborateuren, die den Holocaust über uns brachten, den Juden schon wieder den Krieg? Warum sehen wir einen so starken Anstieg des Antisemitismus und eines irrationalen bösartigen Antizionismus in Westeuropa? Um diese Fragen beantworten zu können, muss zuerst ein Mythos aufgedeckt werden. Dieser Mythos ist derjenige, dem von den Franzosen, den Holländern, den Norwegern, den Schweizern und anderen Westeuropäern gehuldigt wird: nämlich, dass der Holocaust allein das Werk der deutschen Nazis war, vielleicht unterstützt von einigen französischen, polnischen, ukrainischen, lettischen, litauischen und estländischen Kollaborateuren. Falsch. Der Holocaust wurde von Europäern verübt – von Nazi-Sympathisanten und Kollaborateuren unter den en Franzosen, Holländern, Norwegern, Schweizern, Belgiern, Osterreichern und anderen Europäern, sowohl im Westen als auch im Osten.

Wenn die französische Regierung nicht mehr Juden zu den Todeslagern deportiert hätten, als die deutschen Besetzer gefordert hätten. wenn nicht so viele holländische und belgische Bürger und Regierungsvertreter beim Aufspüren und Zusammentreiben von Juden mitgemacht hätten; wenn nicht so viele Norweger Quisling unterstützt hätten; wenn nicht Schweizer Regierungsvertreter und Bankiers die Juden ausgebeutet hätten; wenn di Österreich nicht nazistischer als die Nazis gewesen wäre – dann hätte der Holocaust nicht so viele jüdische Opfer gefordert.

Im Lichte dieser weit verbreiteten europäischen Komplizenschaft bei der Zerstörung des europäischen Judentums sollte der um sich greifende Antisemitismus und der irrationale Antizionismus, die in letzter Zeit in ganz Westeuropa aufgetaucht sind, niemanden überraschen.

“Oh nein” hören wir von europäischen Verteidigern. “Das ist ganz anders. Wir hassen nicht die Juden. Wir hassen nur ihren Nationalstaat. Außerdem, die Nazis waren rechts-gerichtet; wir sind links-gerichtet. Wir können also keine Antisemiten sein.”

Unsinn. Die harte Linke hat eine antisemitische Geschichte, die so tief und dauerhaft ist wie die der Rechten. Die Linie von Voltaire zu Karl Marx zu Lawrenti Beria zu Robert Faurison zu den heutigen linksextremen Israelangreifern ist so schnurgerade wie die Linie von Wilhelm Mars zu den Anklägern von Alfred Dreyfus zu Hitler. Die Juden Europas sind schon immer zwischen Schwarz und Rot zerdrückt worden – als Opfer von Extremismus,. ob es nun der Ultra-Nationalismus von Khmelnitsky war oder der Ultra-Antisemitismus von Stalin.

„Aber einige der heftigsten Anti-Zionisten sind Juden, so wie Norman Finkelstein, und sogar Israelis, wie Gilad Atzmon. Sie können wohl keine Antisemiten sein?!”

Warum nicht? Gertrude Stein und Allee Toklas arbeiteten sogar mit

der Gestapo zusammen! Atzmon, ein harter Linker, beschreibt sich selbst als einen stolzen selbsthassenden Juden und gibt zu, dass seine Ideen von einem notorischen Antisemiten stammen. Er leugnet, dass der Holocaust historisch bewiesen ist. und (glaubt, dass Juden gut christliche Kinder getötet haben mögen, um ihr Blut zum Backen von Passah-Matza zu benutzen. Und er denkt, dass es vernünftig ist, Synagogen niederzubrennen.

Finkelstein glaubt an eine internationale jüdische Verschwörung, die Steven Spielberg, Leon Uris, Ell Wiesel und Andrew Lloyd Webber umfasst!

Einige der führenden antisemitischen Propagandisten in der früheren Sowjetunion waren Juden.

“Aber Israel verübt böse Dinge gegenüber den Palästinenser,“ sagen die Verteidiger Europas, “und wir fühlen mit den Unterlegenen.”

Nein, ihr tut es nicht! Wo sind eure Demonstrationen für die unterdrückten Tibetaner, Georgier, Syrer, Armenier, Kurden oder auch Ukrainer? Wo sind eure BDS-Aktionen gegen die Chinesen, die Russen, die Kubaner, die Türken oder das Assad-Regime? Nur für die Palästinenser, und nur gegen Israel? Warum? Nicht, weil die Palästinenser mehr unterdrückt wären als die anderen Gruppen. Sondern nur, weil ihre angeblichen Unterdrücker Juden und der Staat Israel sind. Gäbe es Demonstrationen und BDS-Kampagnen für die Palästinenser, wenn sie von Jordanien oder Ägypten unterdrückt wären?

Oh, wartet, die Palästinenser waren von Ägypten und Jordanien unterdrückt. Gaza war zwischen 1948 und 1967 ein Freiluft-Gefängnis, als Ägypten die Besatzungsmacht war. Und erinnert ihr euch an den “Black September”, als Jordanien mehr Palästinenser umbrachte, als Israel in einem ganzen Jahrhundert tat? Ich kann mich an keine Demonstration oder BDS-Kampagne erinnern – denn es gab keine. Wenn Araber andere Araber besetzen oder töten. bleiben die Europäer stumm. Aber wenn Israel eine Soda-Fabrik in Ma’ale Adumim eröffnet, der Stadt bei Jerusalem, die auf jeden Fall, bei jedem Friedensvertrag, bei Israel bleiben wird, wie sogar die palästinensischen Leiter anerkennen, – dann feuert die Gesellschaft Oxfam (die mit anti-israelischen Terrorgruppen zusammenarbeitet) Scarlett Johansson, weil sie für die Soda-Fabrik Reklame macht, die hunderte von Palästinensern beschäftigt.

Die Heuchelei so vieler linksradikaler West-Europäer wäre umwerfend, wenn sie nicht voraussehbar gewesen wäre. denkt man an die erbärmliche Geschichte der westeuropäischen Behandlung von Juden.

Sogar England, das auf der richtigen Seite beim Krieg gegen den Nazismus war, hat eine lange Geschichte von Antisemitismus, die mit der Vertreibung der Juden im Jahr 1920 beginnt und zu dem berüchtigten „Weißbuch“ von 1939 führt, das die Juden Europas daran hinderte. Um Asyl von Nazis im britischen Mandatsgebiet „Palästina“ nachzusuchen. Und Irland. das , das beim Krieg gegen Hitler hin und her schwankte. kann sich mit einiger sehr bösartiger anti-israelischer Rhetorik brüsten.

Die einfache Realität ist, dass man den gegenwärtigen westeuropäischen Krieg gegen den Nationalstaat des jüdischen Volkes nicht verstehen kann, wenn man nicht zuerst den langjährigen europäischen Krieg gegen das Jüdische Volk begriffen hat. Theodor Herzl verstand den durchdringenden Charakter und die Irrationalität des europäischen Antisemitismus, der ihn zur Schlussfolgerung führte, dass die einzige Lösung des jüdischen Problems in Europa darin bestand, diese Bastion des Judenhasses zu verlassen und in ihr ursprüngliches Heimatland zurückzukehren, das jetzt der Staat Israel ist.

Nichts von all dein Gesagten kann und soll aber dazu dienen, Israels Unvollkommenheit zu bestreiten oder berechtigte Kritik an einem Teil seiner Politik abzulehnen. Doch diese Schwächen und verdiente Kritik- kann nicht einmal beginnen, den unverhältnismäßig großen Hass gegen den einigen Nationalstaat des jüdischen Volkes zu erklären oder gar zu rechtfertigen – und auch nicht das unverhältnismäßig große Schweigen gegenüber den viel größeren Unvollkommenheiten und berechtigter Kritik von anderen Nationen und Gruppen – inbegriffen die “Palästinenser”.

Es ist auch nicht zu leugnen. dass viele westeuropäische Persönlichkeiten und einige westeuropäische Länder sich geweigert haben. sich dem Hass gegen die Juden oder ihren Staat zu unterwerfen. Dabei müssen wir an die Tschechische Republik denken. Aber allzu Westeuropäer sind genau so irrational in ihrem Hass gegen Israel wie ihre Vorfahren gegen ihre jüdische Nachbarn waren. Wie Amos Oz einst zutreffend beobachtete: die Mauern des Europas seiner Großeltern waren mit Grafiti bedeckt, die sagten: „Juden geht nach Palästina.“ Aber jetzt sagen sie: „Juden, verschwindet aus Palästina“ – womit Israel gemeint ist.

Wen glauben diese Fanatiker damit zu täuschen” Nur Narren. die betrogen werden wollen, um leugnen zu können. dass sie neue Variationen der Vorurteile ihrer Großeltern verkünden. Jede objektive Person mit einem offenen Sinn, offenen Augen und einem offenen Herzen muss diese Doppelmoral dem gegenüber dem ,jüdischen Staat erkennen, die von so vielen Enkeln derjenigen, die solch eine Doppelmoral in den 1930-er und 40-er Jahren todbringend gegenüber den Juden von Europa anwandten, praktiziert wird. Sie müssten sich schämen, wenn sie sich im Spiegel von Moral und Sittlichkeit sehen und ihre eigene Falschheit erkennen. <>

Deutsch http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_M._Dershowitz

Englisch http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Dershowitz

JerusalemPost Some hard questions about the Western European double standard against Israel

Terroranschlag in Deutschland

Anmerkung AhuvaIsrael: Nicht zu glauben – und doch passiert – und es ist zu befürchten, dass derartige Überfälle auch weiterhin zu vermelden sein werden! Die “Gemengelage” gegen Israel in Deutschland  lässt leider keinen anderen Schluss zu :-(!_____________!

Ein verhinderter Terror-Anschag in Deutschland

von “tapferimnirgendwo.com” – 22. November 2014

Am 21. November 2014 um 5.30 Uhr kam es im ICE 1618 von Berlin nach Hamburg zu einem Terroranschlag. Ein 23-jähriger Mann mit Waffe versuchte, den ICE unter Kontrolle zu bringen und Geiseln zu nehmen. Er bedrohte den Kontrolleur und gab mehrere Schüsse im Zug ab. Die Geiselnahme misslang aufgrund des mutigen Eingreifens zweier Fahrgäste, die den Geiselnehmer überwältigen konnten. 

Weiter siehe Link:

Terroranschlag in Deutschland.

Hamas-Führer enthüllt, wer die “Palästinenser” sind

Anmerkung AhuvaIsrael: die Aussagen von Fathi Hammad auf dieem Video vom 23. März 2012 entsprechen dem, was die heutigen „Palästineser“ sind – ein Gemisch aus den verschiedensten arabischen Regionen dieser Welt. Die heutigen Palästinesner“ sind eine Kreation von Yassir Arafat, der selbst Ägypter war!

Die heutigen „Palästinenser“ haben beim besten Willen keinerlei Anspruch darauf, sie als eigenständige Ethne zu bezeichnen.

Die heutigen „Palästinenser“ hatten zu keiner Zeit einen eigenständige Landrechte – Palästina war seit seiner Namensgebung durch Kaiser Hadrian im Jahr 163 u.Z. – nach dem verloren gegangenen „Bar Kochba“-Aufstand!

Palästina war seit der Zeit stets Mandatsgebiet verschiedenster Eroberer – ein Gebiet, in dem immer Juden, Christen und Araber nebeneinander lebten.

Wer anderes behauptet ist ein Verdreher der Wahrheit!

Die heutigen „Palästineser“ unterscheiden sich weder in

  • - Sprache
  • - Kutur (Religion, Traditionen).

von allen Arabern weltweit.

Nur diese genannten beiden Komponenten (und die hier nicht genannten Landrechte) führen dazu – sich als eigenständige Ethne zu bezeichnen.

Wer anderes behauptet bedient sich in perfider Weise der Lüge!

_________________________________________________

Mamas-Führer enthüllt, wer die „Paläsinenser“ sind

Übersetzung aus dem Englichen AhuvaIsrael

Hamas-Innenminister Fathi Hammad

Al-Hakmeh Station (Ägypten)

Quelle: MEMRI

23. März 2012 

- Ägypten ist nicht in der Lage die Zufuhr von Kraftstoff für 1,5 – 2 Millionen Menschen im Gazastreifen zu leisten?

- Brüder, es gibt 1,9 Millionen von uns in Gaza.

- In Ägypten gibt es etwa 90 Millionen Menschen.

- Wir entsprechen lediglich zwei Prozent der ägyptischen Population, uns mit Kraftstoff zu versorgen ist überhaupt keine Last für Euch.

- Al-Aqsa und das Land Palästina stellen die Speerspitze für den Islam und die Muslime.

- Deshalb, wenn wir die Hilfe unserer arabischen Brüder sehen, sehen wir nicht die Hilfe, um zu essen, um zu leben, zu trinken, sich zu kleiden, oder ein Leben in Luxus zu leben. Nein.

 - Was wir suchen ist Eure Hilfe, um weiterhin Jihad zu führen.

- Allah sei Dank wir alle haben arabische Wurzeln, und jeder Palästinenser in Gaza und in ganz Palästina, kann diese arabischen Wurzeln beweisen – ob aus Saudi-Arabien, aus dem Jemen oder – überall haben wir Blutsbande. Also, wo ist Eure Liebe und Barmherzigkeit?

- Persönlich ist die Hälfte meiner Familie ägyptische. Wir sind alle so.

- Mehr als 30 Familien im Gaza-Streifen sind Al-Masri (“Ägypter”). Brüder, die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter und die andere Hälfte sind Saudis.

- Wer sind die Paletinenser?

- Wir haben viele Familien namens Al-Masri. deren Wurzeln sind ägyptische. Ägypter!

- Sie können von Alexandria sein, von Kairo aus Dumietta, aus dem Norden, von Assuan, aus Oberägypten.

- Wir sindÄgypter. Wir sind Araber. Wir sind Muslime.

Wir sind ein Teil von Euch.__________________________________ENDE

 

Fathi Hammad – „The JERUSALEMPOST“ 31. August 2014:

Reports had surfaced that Fathi Hammad had defected to Israel after it was revealed that he was working with Mossad.

Yehudit Tayar, Sprecherin der Siedler-Bewegung – ein Bericht vom Juli 2001

Waltraud Keil und Yehudit Tayar 7-2001Anmerkung AhuvaIsrael: den nachfolgenden Beitrag habe ich im vorangegangenen Beitrag: „Ja, wir sind hier und bleiben hier…“angekündigt. Ich denke, es ist sehr interessant zu lesen, wie sich die Situatíon für die Siedler im Jahr 2001 – im Gegensatz zu 13 Jahre später – darstellt – beide Male erzählt von der gleichen Rednerin – Yehudit Tayar.

Ich freue mich sehr, dass ich die Aufzeichnung vom Juli 2001 gleich gefunden habe und sie meinen „blog“-Besuchern hier vorstellen kann.

________________________________!

>Du kannst dem Terror nicht davon laufen, denn der Terror wird Dir folgen<

Ariel, Hotel Eschel Haschomron, Montag, 23. Juli 2001

Vortrag von Jehudit Tajar aus Beit Horon, der Sprecherin des Yescha-Rates

Aufgezeichnet von AhuvaIsrael

ישע = Yescha:

י = Jud für Jehuda-Judäa;

ש= schin für Schomron –Samaria;

ע= ain für Aza (Gaza): die Siedler von Judäa, Samaria und Aza

Yehudit Tajar aus Beit Horon, nordwestlich von Jerusalem, eine bildschöne Frau so um die Vierzig und Sprecherin des Yesha-Rates war eingeladen, um uns einen Einblick in die Situation der Siedler zu geben. Ich möchte hier ihre Aussage in einigen Teilen wiedergeben. Jehudit wurde von Waltraud Keil (Die Brücke Berlin- Jerusalem) aus dem Englischen übersetzt und so blieb Zeit zum mitschreiben.

„Ich habe eine große Verantwortung, die nüchternsten Menschen hier zu vertreten, die Menschen von Samaria, Judäa und Gaza. Hier in Ariel ist ein harter Ort, die Zeiten sind sehr schwer und es wird noch schwerer. Ich glaube das wichtigste ist, zu beschreiben, wie der Alltag hier aussieht. Das Natürlichste wäre, dorthin zu fahren wo jeder gern hin möchte: Theater, Schule zu Freunden; aber für uns ist das leider nicht so, weil wir bevor wir uns ins Auto setzen zu überlegen haben: es ist die Frage ob du überhaupt wieder nach Hause kommst, es besteht die Wahrscheinlichkeit, beim fahren getötet zu werden. Und das ist nicht, weil wir hier leben, sondern weil wir Juden sind.

Der Terror hört nicht an der Yescha-Grenze auf. In den vergangenen acht Nächten hatten wir starke Feuerangriffe wo ich wohne. Wir haben täglich Beerdigungen – manchmal auch zwei oder drei. Seit 10 Monaten haben wir 120 Waisen.

Ich erinnere mich: als junges Mädchen hatte ich lange den Traum in die Altstadt Jerusalems zu gehen. 1967 taten wir es – sie war mit Müllbergen bedeckt, die die Jordanier dort hingeworfen hatten. Wir mussten durch den Müll waten, um an unseren heiligsten Platz den wir haben (Klagemauer) zu kommen und die Grabsteine vom Ölberg waren als Steine für den Bau von Straßen und Häusern abgebrochen. Manche Dinge ändern sich nie; der Hass auf uns ist bis heute geblieben. Wenn die Weltpresse von „den Siedlern„ spricht, dann meint sie uns hier in Samaria, Judäa und Gaza. Für die Araber sind die Juden jedoch „Siedler„ von Metulla bis Eilat, Tel Aviv und Haifa usw.

Aber wir müssen unser Erde beanspruchen, und wir tun es auch. Wir gehen am Samstag in den 9. Tischa be Av, der Tag an dem beide Tempel zerstört wurden. Jerusalem ist unser Herz und es kann nicht von uns aufgegeben werden. Den Kampf den wir heute kämpfen ist weniger ein physischer sondern ein geistiger Kampf. Wir Juden müssen wissen woher wir kommen und wer wir sind damit wir Zukunft haben, auch wenn der Preis manchmal zu hoch scheint, den wir zahlen müssen.“

Yehudit ist Offizierin in der israelischen Armee, ihr Mann wurde schon einmal vermisst und jetzt am Samstag muss sie ihren Sohn in die Armee entlassen„ und sie ist traurig darüber denn er wird kämpfen müssen.

„Aber die einzige Alternative ist, dass wir unser Land einfordern. Wir sagen, dass genau dies wir tun müssen. Wenn wir nicht auf der Straße sind, wird der Feind dort sein – wir müssen einfach anwesend sein. Unsere Reaktion ist: für jeden Toten ein Haus, ein Baum, eine neue Familie. Wir werden weiterhin beanspruchen, in diesem Land zu leben. Wir können dem Terror nicht davon laufen. Der einzige Weg ist, dem Feind nicht zu erlauben, dass er uns eine Niederlage zukommen lässt. 

In der Gemeinde, in der ich lebe gab es in diesem Monat drei Hochzeiten und acht Geburten. In Yescha (Anmerkung: dem gesamten biblischen Kermland) gibt es heute eine viertel Million Menschen; davon sind 130.000 Kinder – es gibt Hoffnung für die Zukunft. Mein Sohn weiß, warum er zum Militär geht, was seine Aufgabe ist, es zu tun.

Ich erinnere mich, als Ariel entstand – heute ist es eine Stadt. Als wir nach Judäa, Beit Horon kamen waren wir die vierzehnte Familie – heute sind es 250 Familien.“

Yehudit wurde in Safed geboren. Ihr Vater wollte immer weg von Safed (in der Zeit vor und direkt nach der Staatsgründung) wegen der ständigen Bedrohungen in dieser Stadt. Der Großvater hielt ihn jedoch davon ab wegzugehen: >Du kannst dem Terror nicht davon laufen, denn der Terror wird Dir folgen<. Das hat Yehudit in ihrem Herzen bewahrt.

„Wir werden weinen und uns wieder aufrichten und weitermachen um die Araber daran zu gewöhnen, dass wir hier sind hier leben und nicht weg gehen werden.“

Yehudit fasst nochmals in Punkten zusammen:

Wir sind hier um zu bleiben. Judäa, Samaria und Gaza mit Jerusalem gehören Israel und werden uns weiterhin gehören.

Trotz der Tatsache, dass Israel Frieden wünscht, ist es uns nicht genug, dass Amerika es und auch will – wir wollen, dass es auch die andere Seite will – ernsthaft.

Aber sie wollen nicht, Arafat will, dass es so weitergeht. Barak hat ihm 97% von Samaria, Judäa und Gaza, die Altstadt Jerusalems mit dem Tempelberg sowie eine gewisse Rückkehr von Palästinensern in Gebiete des Negev (Camp-David-Gipfel Juli 2001) angeboten. Arafat hat ablehnt und begonnen uns umzubringen. Er will keinen Frieden. Warum gibt es in Gaza immer noch Flüchtlingslager? Nicht weil es Yescha gibt sondern weil Arafat ihnen Haifa und Tel Aviv versprochen hat. Alles sind für ihn Siedlungen.

Die PLO wurde 1964 gegründet. Wir kamen erst 1967 in diese Gebiete.“

Jehudit erzählt von einem Besuch in Washington vor einiger Zeit. Sie traf mit Senatoren und Kongressabgeordneten zusammen, die sie fragten, was denn mit dem Frieden sei. Sie antwortete ihnen:

„Wisst Ihr was? Ignoriert mich einfach als eine fanatische und radikale Siedlerin. Lasst uns die palästinensische Touristenkarte ansehen. Das ist unpolitisch. Versucht auf der Karte etwas jüdisches zu finden: z.B. die Küstenstädte. Nun, sie fanden natürlich nichts jüdisches. Ich habe Ihnen dann eine unpolitische Frage gestellt: >wie können wir verhandeln, wenn wir doch gar nicht existieren?< Ich erhielt keine Antwort. Diese Information ist für Euch (die Gruppe im Hotel) wichtig, denn es ist alles nachprüfbar. Besorgt Euch eine palästinensische Touristenkarte. Das ist notwendig, um zu erkennen, was das Ziel Arafats ist. Wir alle wissen, Tourismus ist unpolitisch außer scheinbar in der PA.

Die Palästinenser sagen: Jesus war ein Moslem. Dass der Papst kürzlich eine Mosche besuchte, war im Grunde nicht zu vergeben. Wo immer in der Welt sich Aufruhr ausbreitet treffen wir auf den Islam, moslemischen Fundalismus. Wenn die Welt auf uns zeigt und sagt der Streit ist da, weil Israel da ist, steckt die Welt den Kopf in den Sand, denn Terror ist weltweiter Feind. Diese Botschaft ist wichtig für Euch für zu Hause. Ihr werdet das großartig tun, ich bin sicher.“

Nach dem Vortrag konnten noch Fragen gestellt werden, die ich akustisch nicht immer verstanden habe. Jedoch habe ich einige Antworten aufschreiben können.

Yehudit erzählte, dass sie sich jetzt wie eine Zwiebel fühlt. Wenn ein Problem beendigt kommt bereits das nächste hervor. „Es wird immer mehr. Wir brauchen gepanzerte Fahrzeuge, gepanzerte Krankenwagen und auch neue Erziehungsmaßnahmen. Das braucht neue Lehrer. Wenn im September die Schulferien vorbei sind brauchen wir gepanzerte Fahrzeuge. Aber das kann keine Lösung für uns sein. Wir können per Regierungsbeschluss besondere Fahrzeuge kaufen, aber die Panzerung kostet viele tausend Dollar und es wird nicht alles von der Regierung bezahlt. Besonders schwierig ist das Problem für den Transport von behinderten Kindern. Wir brauchen viele Kleinbusse damit viele Menschen unterwegs sein können 

Für Kinder ist es sehr schwer. In Tekoa (südöstlich von Jerusalem) wurden zwei Kinder, 13 und 14 Jahre alt, sehr grausam ermordet. Ich kann es nicht beschreiben – wir mussten die Beerdigung verschieben, da wir die Kinder nicht identifizieren konnten. Sie waren gesteinigt und nicht erkennbar. Wir haben für alle Kinder Sozialarbeiter und Psychologen. Viele Formen von Therapien werden eingesetzt damit das Leben wenigsten einigermaßen normal gehen kann. Die Situation für die Familien und Freunde der umgebrachten Kinder und auch für Kinder deren Lehrer umgebracht wurden ist es sehr schwer. Auch das ist unser Leben hier.

In Yehudits Ort gibt es 6 Kinder, deren Eltern umgebracht wurden. „Kinder zwischen 11 Jahren und 2 Monaten. Eine Amme musste gesucht werden. Onkel und Tanten der Kinder ziehen jetzt die Kinder auf. Wir müssen das Beste versuchen zu tun, damit das Leben normal gehen kann und Sicherheit gegeben ist. Wichtig ist, dass sie unterstützt werden. Ganz schön viel Arbeit ist da. und wir wissen, dass Ihr alle hinter uns seid. Das sage ich nicht nur so einfach – in der Tat. ist es so. Herzlichen Dank.“

Der Bericht ging nicht nur mir zu Herzen. Die Situation der Siedler hier vor Ort kennen zu lernen bewirkt in mir eine neue Dimension des Erkennens der außerordentlichen Schwierigkeiten, in denen das jüdische Volk ist.

Zum Abschluss sangen wir das Lied „Am Israel chai“ (das Volk Israel lebt-soll leben), und Waltraud Keil bedankte sich bei Yehudit sehr herzlich dafür, dass wir an dem was ihr Herz und das Herz der Siedler bewegt, teilhaben durften. Und Waltraud verspricht Yehudit in unser aller Namen, dass wir die Siedler der Yescha unterstützen und zu ihnen stehen wollen. Ja, und wir wollen und dürfen zu Hause auch nicht schweigen und von diesen großen Nöten erzählen bei jeder Gelegenheit, die sich bietet.

Während des Vortrags mitgeschrieben – AhuvaIsrael